Mit „Mein ganzes Leben – Öl auf Leinwand ohne Titel“ legt Alena Schröder einen weiteren Roman vor, der mich – wie schon die beiden Vorgänger „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ und „Bei euch ist es immer so unheimlich still“ – vollkommen überzeugt hat. Für mich fühlt sich dieses Buch wie ein würdiger Abschluss der Trilogie an.
Erneut erzählt Schröder ihre Geschichte auf mehreren Zeitebenen, was ich besonders gelungen finde. Wir begleiten Hannah in der Gegenwart und erfahren, wie es mit ihr weitergeht – unter anderem taucht ihr Vater wieder in ihrem Leben auf, was neue Fragen nach Herkunft, Nähe und Familie aufwirft. Gleichzeitig führt uns der Roman in die Nachkriegszeit der DDR, wo wir Wilma und Marlen kennenlernen. Die Geschichte der beiden Frauen hat mich sehr berührt.
Besonders schön fand ich auch, dass sich der Kreis um das Gemälde schließt und wir endlich erfahren, was aus ihm geworden ist.
Alena Schröders Schreibstil ist erneut ruhig, klug und emotional, ohne pathetisch zu werden. Sie nimmt einen beim Lesen ganz selbstverständlich mit, lässt Bilder entstehen und verknüpft persönliche Schicksale mit Zeitgeschichte auf eine sehr feinfühlige Art.
Für mich ist „Mein ganzes Leben – Öl auf Leinwand ohne Titel“ ein durchweg gelungener Roman und ein starker Abschluss dieser Trilogie. Emotional, klug erzählt und lange nachwirkend.
Erneut erzählt Schröder ihre Geschichte auf mehreren Zeitebenen, was ich besonders gelungen finde. Wir begleiten Hannah in der Gegenwart und erfahren, wie es mit ihr weitergeht – unter anderem taucht ihr Vater wieder in ihrem Leben auf, was neue Fragen nach Herkunft, Nähe und Familie aufwirft. Gleichzeitig führt uns der Roman in die Nachkriegszeit der DDR, wo wir Wilma und Marlen kennenlernen. Die Geschichte der beiden Frauen hat mich sehr berührt.
Besonders schön fand ich auch, dass sich der Kreis um das Gemälde schließt und wir endlich erfahren, was aus ihm geworden ist.
Alena Schröders Schreibstil ist erneut ruhig, klug und emotional, ohne pathetisch zu werden. Sie nimmt einen beim Lesen ganz selbstverständlich mit, lässt Bilder entstehen und verknüpft persönliche Schicksale mit Zeitgeschichte auf eine sehr feinfühlige Art.
Für mich ist „Mein ganzes Leben – Öl auf Leinwand ohne Titel“ ein durchweg gelungener Roman und ein starker Abschluss dieser Trilogie. Emotional, klug erzählt und lange nachwirkend.