Nette Unterhaltung
Im neusten Roman von Alena Schröder laufen wieder zwei Erzählstränge abwechselnd nebeneinander her . Die Vergangenheit dreht sich um eine Künstlerin im Osten Deutschlands nach dem Krieg und vor dem Bau der Mauer. Die Gegenwart spielt in Berlin von einer jungen Frau, die mit ihrer Familie hadert. Der Schreibstil liest sich flüssig weg und ich mag auch diese Art der Erzählung . Wenn man die vorherigen Romane der Autorin auch gelesen, finden sich hier bereits bekannte Figuren wieder. Das könnte von Vorteil sein, um die Geschichte der Figuren besser zu verstehen. Diesmal ist es der Autorin aber nicht so gut gelungen die beiden Erzählstränge wirklich zusammen zu führen. Die Verbindung der beiden Geschichten aus der Vergangenheit und im Heute erscheint mir zu konstruiert, zu kurz und spielt auch fast keine Rolle. Mein Eindruck ist, ich habe zwei Geschichten abwechselnd gelesen, die mich gut unterhalten haben, aber nicht wirklich was miteinander zu tun hatten. Empfehlung würde ich trotzdem ein paar Kritikpunkten aussprechen.