Schön zu lesen

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chiclana Avatar

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Alena Schröders erstes Buch habe ich verschlungen und nun habe ich mich sehr über ein neues Buch von ihr gefreut.
Erzählt wird in zwei Zeitebenen und in beiden Zeitebenen spielen Frauen die Hauptrolle. Da wird der Geschichte des Waisenkindes Marlen erzählt, die unter der Obhut von Wilma zur Malerin wird und die Geschichte von Hannah, die ihren Weg sucht.
Ich mochte beide Erzählstränge gern und fand das Buch fesselnd, zum Ende hin konnten mich aber weder Hannah noch Marlen wirklich überzeugen.
Insgesamt gefällt mir der Schreibstil und wie die Figuren lebendig werden, da hat mich auch die ein oder andere klischeebeladene Übertreibung (wie zum Beispiel Hannah Mitbewohner) nicht weiter gestört.
Was mir dagegen gefehlt hat war letztlich der wirkliche Zusammenhang zwischen den beiden Erzählsträngen.
Dass das Buch der letzte Teil einer Trilogie war, wurde mich erst beim Lesen anderer Rezis klar, ich habe die Vorgänger zwar gelesen, aber das ist schon wieder lange her. Ich habe aber auch keine Informationen aus den Vorgängerbüchern hier vermisst.