Zu Empfehlen!

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s.a.m. Avatar

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Dies ist mein erstes Buch, das ich von Alena Schröder gelesen habe. Auch wenn die Vorgänger-Bücher damit zusammenhängen sollen konnte ich es auch gut lesen ohne die Vorgeschichte zu kennen.

Der Schreibstil ist recht locker und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. An keiner Stelle habe ich Längen entdeckt die mich langweilten.

Die Geschichte ist in 2 Haupterzählstränge eingeteilt:

Einmal spielt es im Jahr 2023 in Berlin. Dort geht es um Hannah die mit ihrer Freundin Rubi in einer Wg lebt. Diese zieht allerdings aufgrund von Familienplänen bald aus. Aus Nettigkeit nimmt Hannah dann Justus auf, um ihrer Kollegin einen Gefallen zu tun. Hannah ist bald sehr überrascht, dass sich ihr Vater bei ihr meldet, zu dem sie keinen Kontakt mehr hatte. Ein auf und ab der Gefühle beginnt.

Der zweite Teil spielt 1945 in Güstrow und handelt von Marlen, die als Kind von Zuhause weggelaufen ist. In dieser Zeit kommt sie erstmals mit einem Gemälde in Kontakt, welches sie durch das Leben begleitet. Als Kind wird sie von Wilma aufgenommen, die eine Künstlerin ist. So kommt Marlen immer mehr mit dem Malen in Berührung. Aber Wilma trägt auch ein Geheimnis mit sich, dem Marlen immer mehr auf die Spur kommt. Als dann auch der totgeglaubte Mann von Wilma auch auftaucht entwickelt sich einen Spannungsgeladene Zeit. Doch Marlen lässt sich nie unterkriegen.


Beide Erzählstränge sind gut beschrieben und man fiebert mit den Protagonistinnen mit. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich immer wissen wollte wie es bei Beiden weitergeht.

Klare Leseempfehlung. Ich werde mir die Vorgängerbücher auch besorgen und lesen!