Zwei Erzählstränge, die sich nicht überzeugend überschneiden

Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern Leerer Stern
jjs_welt Avatar

Von

Selten hat mich die Auflösung eines Buchs so enttäuscht wie hier. Denn es gibt zwei Erzählstränge, eine im Jetzt, eine in der Vergangenheit und normalerweise deutet das darauf hin, dass es spannende oder überraschende Überschneidungen und/oder Zusammenhänge zwischen diesen geben wird.
Hier wartet man lange und dann ist es doch etwas enttäuschend, was die Verbindung sein soll. Die Geschichte wäre 1:1 ohne diese „Verbindung“ genauso gewesen, das ist für mich dann ein Zeichen, dass sie nicht wirklich durchdacht war.
Ich konnte ihre Handlungen auch nicht nachvollziehen und kann mir nicht vorstellen, dass sie sich so entschieden hätte wie es im Roman dargestellt wird. Aber gut, die Möglichkeit besteht natürlich, schließlich sind es lebensverändernde Entscheidungen, die nicht einfach getroffen werden können.
Alles in allem hat mich die Geschichte leider nicht in ihren Bann gezogen, weil ich sie nicht als rund empfunden habe und einige Entwicklungen unrealistisch wirken.