Zwei Geschichten in zwei Zeitebenen

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sabineirma Avatar

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Im Roman von Alena Schröder erfahren wir die Geschichten von Marlen Engels und ihrer Adoptivmutter Wilma, einer Malerin. Sie spielt ab dem Ende des zweiten Weltkrieges, als Wilma Marlen vor den Russen versteckt und bei sich aufnimmt. Es geht um Zusammenhalt und Abhängigkeiten voneinander.
Der zweite Erzählstrang spielt in Berlin im Jahr 2023 und handelt von Hannah, die plötzlich von ihrem Vater hört, der noch nie Interesse an ihr hatte. Sie muss zu sich selbst finden und einen Weg in ihr eigenes Leben.

Gefallen hat mir der Schreibstil, der sich sehr flüssig lesen lies und die kurzen Kapitel, die immer mit den beiden Handlungen abwechselten.
Die Geschichte mit Hannah hat mir sehr gut gefallen, da die Probleme und die Auflösung sehr schlüssig waren. Allerdings bin ich mit der Erzählung von Marlen und Wilma nicht so warm geworden. Auch die Verbindung zwischen den beiden Teilen hat sich mit nicht wirklich erschlossen.

Das Buch hat mich durch das Cover, was mir sehr gefallen hat, sofort angesprochen.
Dass es ein Folgeroman von zwei Vorgängern ist, habe ich vorher nicht gewusst. Es hat mich beim Lesen auch nicht gestört.