Mutig und unerschrocken, entgegen aller Konventionen
Das Cover spiegelt eine junge Emilia wieder, die den stürmischen Zeiten mutig entgegentritt. Eine sehr schöne grafische und farbliche Gestaltung.
Als Emilia 1866 in San Francisco, als Tochter einer Nonne und eines chilenischen Aristokraten, das Licht der Welt erblickt, ahnt noch niemand welch eine Energie, Lernbereitschaft, Mut und Durchsetzungsvermögen Emilia bereits in jungen Jahren an den Tag legt. Sie wächst im ärmlichen Mission District auf, das geprägt ist von einer bunten Mischung verschiedenster Nationalitäten. Emilia wird liebevoll von ihren Stiefvater, auch Papo genannt, umsorgt und gefördert, er stillt ihren Wissendurst mit allem, was in Enzyklopädien und Schulbüchern steht. Sie entdeckt das Schreiben für sich und bereits mit 17 Jahren veröffentlicht sie ihre ersten Groschenromane unter einem männlichen Pseudonym. Erst mit fast 23 Jahren wird sie durch die Anstellung bei einer Zeitung Reporterin und Kriegsberichterstatterin.
Die Vorliebe von Isabel Allende für eigenwillige starke Frauen, die mutig, unerschrocken und entgegen aller Konventionen selbstbestimmt ihren Weg gehen, hat sie hier wieder demonstriert. In manchen Aspekten für mich nicht immer ganz glaubwürdig, doch durchaus wirkungsvoll. Alle weiteren Charaktere sind gut ausgearbeitet und runden die ganze Handlung ab.
Wie schon in anderen Romanen hat die Autorin ihre Verbundenheit zu ihrem Heimatland als Grundlage für diese Geschichte genommen und Schauplätze sehr bild- und detailreich mit allen blutigen und grausamen Einzelheiten eines Krieges ausgeschmückt. Tatsächlich fand ich diese Passage etwas zu lang, die ungefähr zweidrittel des Buches einnimmt. Der Bürgerkrieg von 1891 in Chile war mir kein Begriff, zweifellos interessant und geschichtlich habe ich etwas dazugelernt.
Die Erzählkunst von Isabel Allende ist nach wie vor lebendig, einzigartig und spannend, so dass der Leser sich der Geschichte bzw. diesem beeindruckenden Roman nicht entziehen kann. Meine absolute Leseempfehlung.
Als Emilia 1866 in San Francisco, als Tochter einer Nonne und eines chilenischen Aristokraten, das Licht der Welt erblickt, ahnt noch niemand welch eine Energie, Lernbereitschaft, Mut und Durchsetzungsvermögen Emilia bereits in jungen Jahren an den Tag legt. Sie wächst im ärmlichen Mission District auf, das geprägt ist von einer bunten Mischung verschiedenster Nationalitäten. Emilia wird liebevoll von ihren Stiefvater, auch Papo genannt, umsorgt und gefördert, er stillt ihren Wissendurst mit allem, was in Enzyklopädien und Schulbüchern steht. Sie entdeckt das Schreiben für sich und bereits mit 17 Jahren veröffentlicht sie ihre ersten Groschenromane unter einem männlichen Pseudonym. Erst mit fast 23 Jahren wird sie durch die Anstellung bei einer Zeitung Reporterin und Kriegsberichterstatterin.
Die Vorliebe von Isabel Allende für eigenwillige starke Frauen, die mutig, unerschrocken und entgegen aller Konventionen selbstbestimmt ihren Weg gehen, hat sie hier wieder demonstriert. In manchen Aspekten für mich nicht immer ganz glaubwürdig, doch durchaus wirkungsvoll. Alle weiteren Charaktere sind gut ausgearbeitet und runden die ganze Handlung ab.
Wie schon in anderen Romanen hat die Autorin ihre Verbundenheit zu ihrem Heimatland als Grundlage für diese Geschichte genommen und Schauplätze sehr bild- und detailreich mit allen blutigen und grausamen Einzelheiten eines Krieges ausgeschmückt. Tatsächlich fand ich diese Passage etwas zu lang, die ungefähr zweidrittel des Buches einnimmt. Der Bürgerkrieg von 1891 in Chile war mir kein Begriff, zweifellos interessant und geschichtlich habe ich etwas dazugelernt.
Die Erzählkunst von Isabel Allende ist nach wie vor lebendig, einzigartig und spannend, so dass der Leser sich der Geschichte bzw. diesem beeindruckenden Roman nicht entziehen kann. Meine absolute Leseempfehlung.