Sehr beeindruckend

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elainelau Avatar

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Mit "Mein Name ist Emilia del Valla" liegt das nächste beeindruckende Buch der Autorin Isabel Allende vor, in dem die geneigten Leser*innen erneut nach Südamerika entführt werden. Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht, wie der Titel schon sagt, die junge Emilia del Valle, der es als eine der wenigen Journalistinnen gelang zur Berichterstattung für eine nordamerikanische Zeitung nach Chile während des dortigen Bürgerkrieges (1891) geschickt zu werden. Stilitisch wechseln sich im Buch Beschreibungen der Entwicklungen in Romanform und abgedruckte Zeitungsartikel ab. Allende gibt mit diesem Buch einen Einblick in das Leben von Frauen in den USA und Chile zur damaligen Zeit und zeichnet das Portait einer sehr vielschichtigen Persönlichkeit, die einen schnell in ihren Bann zieht. Der Schreibstil ist ledendig, gefühlvoll und voller Details, die entdeckt werden möchten.