Anders als erwartet
Die Idee des Buches hat mich sehr angesprochen und ich war bereits zu Beginn sofort von dem Schreibstil angetan. Dieser ist unkompliziert, ohne simpel zu sein und trägt einem beim Lesen angenehm fort. Insgesamt ist das Tempo des Buches eher schnell, aber passend zu den Inhalten. An dieser Stelle einmal eine Triggerwarnung!
Der Einstieg in das Anfangsszenario ist mir sehr leicht gefallen und der Wechsel zwischen Roos' Erzählung und ihrem Gespräch mit dem Doktor hat die Geschichte bereichert und zwei Blickwinkel gegeben, das hat mir gut gefallen.
Zu Beginn wird man direkt in die Grausamkeit von Roos' Leben geworfen und trotzdem werden noch einige Rätsel zurückgehalten (wie beispielsweise Herr M., um hier nicht zu spoilern). Wir lernen Ruth schnell kennen und auch ihre sehr innige und intime Beziehung zu Roos. Auch Agnes begegnen wir zügig. Beim Lesen tauchen immer wieder kleinere Enthüllungen auf, die das Gesamtbild noch grausamer machen und an Roos' Verstand zweifeln lassen.
Was mich an dem Buch etwas enttäuscht hat, war der für mich nicht vorhandene Spannungsbogen. Ich habe mich nicht wirklich gegruselt und trotz vieler Grauenhaftigkeiten und grotesken Handlungen und Beschreibungen hatte ich auch nicht das Gefühl, Teil eines Horrorszenarios zu sein. Interessant war die immer wiederkehrende Frage, ob Roos wahnsinnig ist, oder ob Geister wirklich existieren und wie sich einige Zusammenhänge dann erklären lassen. Leider hatte ich aber ab Mitte des Buches das Gefühl, dass statt vernünftig durch den Schreibstil ein wenig Spannung aufgebaut wurde, einfach ein Trauma nach dem nächsten rausgeschleudert wurde. Es wurden alle möglichen Tabuthemen und Gewaltvorstellungen abgehandelt, bis ein großer Traumaberg entstanden war. Auch das Finale des Buches hat sich dann recht schnell und antiklimatisch abgehandelt.
Trotzdem hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen, ich würde es nur eher mit einem Blick auf Wahnsinn statt der Hoffnung auf Nervenkitzel angehen.
Der Einstieg in das Anfangsszenario ist mir sehr leicht gefallen und der Wechsel zwischen Roos' Erzählung und ihrem Gespräch mit dem Doktor hat die Geschichte bereichert und zwei Blickwinkel gegeben, das hat mir gut gefallen.
Zu Beginn wird man direkt in die Grausamkeit von Roos' Leben geworfen und trotzdem werden noch einige Rätsel zurückgehalten (wie beispielsweise Herr M., um hier nicht zu spoilern). Wir lernen Ruth schnell kennen und auch ihre sehr innige und intime Beziehung zu Roos. Auch Agnes begegnen wir zügig. Beim Lesen tauchen immer wieder kleinere Enthüllungen auf, die das Gesamtbild noch grausamer machen und an Roos' Verstand zweifeln lassen.
Was mich an dem Buch etwas enttäuscht hat, war der für mich nicht vorhandene Spannungsbogen. Ich habe mich nicht wirklich gegruselt und trotz vieler Grauenhaftigkeiten und grotesken Handlungen und Beschreibungen hatte ich auch nicht das Gefühl, Teil eines Horrorszenarios zu sein. Interessant war die immer wiederkehrende Frage, ob Roos wahnsinnig ist, oder ob Geister wirklich existieren und wie sich einige Zusammenhänge dann erklären lassen. Leider hatte ich aber ab Mitte des Buches das Gefühl, dass statt vernünftig durch den Schreibstil ein wenig Spannung aufgebaut wurde, einfach ein Trauma nach dem nächsten rausgeschleudert wurde. Es wurden alle möglichen Tabuthemen und Gewaltvorstellungen abgehandelt, bis ein großer Traumaberg entstanden war. Auch das Finale des Buches hat sich dann recht schnell und antiklimatisch abgehandelt.
Trotzdem hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen, ich würde es nur eher mit einem Blick auf Wahnsinn statt der Hoffnung auf Nervenkitzel angehen.