Weder zärtlich noch Romance: Eine düstere Gothic Novel, die unter die Haut geht
Wer bei dem Titel Mein zärtlicher Schatten an eine typische, vielleicht sogar kitschige Liebesgeschichte denkt, liegt komplett falsch. Johanna van Veen hat hier nämlich keinen herkömmlichen Liebesroman geschrieben, sondern eine waschechte Gothic Novel, die durch ihre düstere und beklemmende Atmosphäre besticht. Der deutsche Titel ist meiner Meinung nach eher unglücklich gewählt, da er im aktuellen Trend der „Dark Romance“-Bücher eine völlig falsche Erwartung weckt. In Wahrheit hat dieses Buch absolut nichts mit Romance zu tun; die kleine Liebesgeschichte, die darin vorkommt, dient lediglich als Mittel zum Zweck, um den Plot zu tragen und eine glaubwürdige, tiefgreifende Geschichte über Besessenheit zu erzählen.
Die Handlung dreht sich um Roos, die als Medium für ihre manipulative Ziehmutter arbeitet und bei inszenierten Séancen Kontakt zu Toten vortäuscht. Doch Roos ist keine Betrügerin, denn sie wird tatsächlich von einem Geist namens Ruth begleitet, der ihre einzige Vertraute ist. Als die junge Witwe Agnes Knoop auftaucht und Roos aus ihrem bisherigen Leben freikauft, scheint sich alles zu ändern. Doch auf Agnes’ abgelegenem Anwesen warten keine idyllischen Zeiten, sondern kalte Zimmer und dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit.
Das Buch ist extrem spannend und bietet genau die düsteren Elemente, die man an klassischen Schauerromanen so liebt. Besonders faszinierend ist das ständige Spiel mit der Wahrnehmung: Man fragt sich als Leser immer wieder, ob Roos tatsächlich von Ruth besessen ist oder ob sie schlichtweg unter einer Geisteskrankheit leidet, die durch ihre traumatische Kindheit ausgelöst wurde. Dieses Rätselraten macht die Geschichte so interessant, da man unbedingt hinter das wahre Geheimnis der Verbindung zwischen Roos, Agnes und dem Geist kommen möchte. Wer Lust auf einen atmosphärischen Trip in die Abgründe der menschlichen Psyche hat und sich nicht von dem sanften Titel täuschen lässt, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Die Handlung dreht sich um Roos, die als Medium für ihre manipulative Ziehmutter arbeitet und bei inszenierten Séancen Kontakt zu Toten vortäuscht. Doch Roos ist keine Betrügerin, denn sie wird tatsächlich von einem Geist namens Ruth begleitet, der ihre einzige Vertraute ist. Als die junge Witwe Agnes Knoop auftaucht und Roos aus ihrem bisherigen Leben freikauft, scheint sich alles zu ändern. Doch auf Agnes’ abgelegenem Anwesen warten keine idyllischen Zeiten, sondern kalte Zimmer und dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit.
Das Buch ist extrem spannend und bietet genau die düsteren Elemente, die man an klassischen Schauerromanen so liebt. Besonders faszinierend ist das ständige Spiel mit der Wahrnehmung: Man fragt sich als Leser immer wieder, ob Roos tatsächlich von Ruth besessen ist oder ob sie schlichtweg unter einer Geisteskrankheit leidet, die durch ihre traumatische Kindheit ausgelöst wurde. Dieses Rätselraten macht die Geschichte so interessant, da man unbedingt hinter das wahre Geheimnis der Verbindung zwischen Roos, Agnes und dem Geist kommen möchte. Wer Lust auf einen atmosphärischen Trip in die Abgründe der menschlichen Psyche hat und sich nicht von dem sanften Titel täuschen lässt, wird hier voll auf seine Kosten kommen.