Zwischen Licht und Finsternis: Ein atmosphärischer Sog, dem man nicht entkommt
Schon beim ersten Anblick des Covers wusste ich, dass mich hier etwas Besonderes erwartet. Die Gestaltung ist wunderbar düster und fängt diesen nostalgischen, leicht unheimlichen Vibe der Geschichte perfekt ein. Es ist eines dieser Bücher, die man allein wegen der Optik schon gerne im Regal stehen hat.
Inhaltlich hat mich Johanna van Veen direkt in eine Welt entführt, in der die Grenzen zwischen der Realität und dem Übernatürlichen verschwimmen. Die Protagonistin Roos ist eine unglaublich faszinierende Figur – verletzlich, aber durch ihre Gabe (oder ihren Fluch?) auch mit einer inneren Stärke gesegnet. Besonders die Dynamik mit ihrem „Schatten“ Ruth hat mich beeindruckt. Es ist keine typische Geistergeschichte; es geht viel tiefer um psychologische Abhängigkeiten, Einsamkeit und das Verlangen nach Geborgenheit. Ohne zu viel zu verraten: Die Entwicklung der Geschichte ist unvorhersehbar und behält bis zum Schluss eine beklemmende Spannung bei.
Der Schreibstil ist für mich das eigentliche Highlight. Er ist sehr sinnlich und detailliert, sodass man die kühle Luft in den alten Korridoren und die Anspannung bei den Séancen fast körperlich spüren kann. Die Autorin schafft es, eine schaurige Eleganz zu bewahren, die mich stark an klassische Schauerromane erinnert, aber mit einem modernen, frischen Twist. Die Charaktere sind vielschichtig und alles andere als schwarz-weiß gezeichnet, was sie sehr authentisch macht. Für mich war das Buch ein echtes Erlebnis, weil es nicht auf billige Effekte setzt, sondern eine dichte, neblige Atmosphäre webt, die einen langsam ganz umschließt.
Eine poetische und zugleich schaurige Reise in die menschliche Psyche. Wer Gothic-Fiction mit Tiefgang sucht, wird dieses Buch lieben!
Inhaltlich hat mich Johanna van Veen direkt in eine Welt entführt, in der die Grenzen zwischen der Realität und dem Übernatürlichen verschwimmen. Die Protagonistin Roos ist eine unglaublich faszinierende Figur – verletzlich, aber durch ihre Gabe (oder ihren Fluch?) auch mit einer inneren Stärke gesegnet. Besonders die Dynamik mit ihrem „Schatten“ Ruth hat mich beeindruckt. Es ist keine typische Geistergeschichte; es geht viel tiefer um psychologische Abhängigkeiten, Einsamkeit und das Verlangen nach Geborgenheit. Ohne zu viel zu verraten: Die Entwicklung der Geschichte ist unvorhersehbar und behält bis zum Schluss eine beklemmende Spannung bei.
Der Schreibstil ist für mich das eigentliche Highlight. Er ist sehr sinnlich und detailliert, sodass man die kühle Luft in den alten Korridoren und die Anspannung bei den Séancen fast körperlich spüren kann. Die Autorin schafft es, eine schaurige Eleganz zu bewahren, die mich stark an klassische Schauerromane erinnert, aber mit einem modernen, frischen Twist. Die Charaktere sind vielschichtig und alles andere als schwarz-weiß gezeichnet, was sie sehr authentisch macht. Für mich war das Buch ein echtes Erlebnis, weil es nicht auf billige Effekte setzt, sondern eine dichte, neblige Atmosphäre webt, die einen langsam ganz umschließt.
Eine poetische und zugleich schaurige Reise in die menschliche Psyche. Wer Gothic-Fiction mit Tiefgang sucht, wird dieses Buch lieben!