Manche Bücher liest man – und manche Bücher begleiten einen noch lange nach der letzten Seite.
⭐️⭐️⭐️⭐️½ (4,5/5)
„Meine bessere Schwester“ von Rebecca Wait hat mich auf eine ganz andere Art gefesselt, als ich erwartet hatte.
Es ist kein Buch, das von großen Wendungen oder atemloser Spannung lebt. Stattdessen begleitet man verschiedene Figuren und erlebt ihre Sicht auf eine Familie, die von Verletzungen, Missverständnissen und schwierigen Beziehungen geprägt ist.
Besonders beeindruckt hat mich, wie sich meine Meinung über die Charaktere während des Lesens immer wieder verändert hat. Anfangs dachte ich, ich wüsste, wer stark und wer schwach ist – doch mit jedem Kapitel wurden die Figuren vielschichtiger. Alice ist mir dabei besonders ans Herz gewachsen. Ihre Fürsorge und ihr Mitgefühl haben mich immer wieder berührt.
Vor allem die Dynamik innerhalb der Familie hat mich oft sprachlos gemacht. Manche Aussagen und Verhaltensweisen der Mutter haben mich richtig wütend gemacht, gleichzeitig hat das Buch gezeigt, wie tief familiäre Prägungen wirken und wie unterschiedlich Menschen mit ihnen umgehen.
Das Ende hat für mich gut zur Geschichte gepasst. Es löst nicht alles auf und heilt nicht alle Wunden, vermittelt aber Hoffnung, dass Veränderung möglich ist.
Ein Roman, der mich nicht wegen seiner Spannung, sondern wegen seiner Figuren und ihrer emotionalen Tiefe überzeugt hat. Ein Buch, über das ich auch nach dem Zuklappen noch lange nachgedacht habe.
4,5 von 5 ⭐️
„Meine bessere Schwester“ von Rebecca Wait hat mich auf eine ganz andere Art gefesselt, als ich erwartet hatte.
Es ist kein Buch, das von großen Wendungen oder atemloser Spannung lebt. Stattdessen begleitet man verschiedene Figuren und erlebt ihre Sicht auf eine Familie, die von Verletzungen, Missverständnissen und schwierigen Beziehungen geprägt ist.
Besonders beeindruckt hat mich, wie sich meine Meinung über die Charaktere während des Lesens immer wieder verändert hat. Anfangs dachte ich, ich wüsste, wer stark und wer schwach ist – doch mit jedem Kapitel wurden die Figuren vielschichtiger. Alice ist mir dabei besonders ans Herz gewachsen. Ihre Fürsorge und ihr Mitgefühl haben mich immer wieder berührt.
Vor allem die Dynamik innerhalb der Familie hat mich oft sprachlos gemacht. Manche Aussagen und Verhaltensweisen der Mutter haben mich richtig wütend gemacht, gleichzeitig hat das Buch gezeigt, wie tief familiäre Prägungen wirken und wie unterschiedlich Menschen mit ihnen umgehen.
Das Ende hat für mich gut zur Geschichte gepasst. Es löst nicht alles auf und heilt nicht alle Wunden, vermittelt aber Hoffnung, dass Veränderung möglich ist.
Ein Roman, der mich nicht wegen seiner Spannung, sondern wegen seiner Figuren und ihrer emotionalen Tiefe überzeugt hat. Ein Buch, über das ich auch nach dem Zuklappen noch lange nachgedacht habe.
4,5 von 5 ⭐️