Der Geschmack vom Milch im Mund

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koboldi Avatar

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„Wer ist man, wenn es die Welt, aus der man kommt, nicht mehr gibt?“ Eine nicht nur spannende Frage der Sinn der eigenen Existenz, sondern so schön und tiefgründig das man jetzt schon innehalten muss und ihr nachfühlen sollte. Durch die malerische Einstige des Hofes ist man sanft i die Geschichte geschwebt. Es kam mir so vor, als würde ich über diesen Hof schweben und alles betrachten. Im laufe der Sätze verschwindet die Grenze vom hier und jetzt und der Vergangenheit. Dieser Übergang hat mich an das Cover erinnert. Ich habe mich gefragt, ob sie sich als Landkind in der Großstadt nicht wohlfühlt. Fühlen sich alle Landeier in der Großstadt nicht wohl. In ihr scheint ja alles nach Flucht und Land zu schreien. War sie je in der Stadt 100% angekommen. Die Flucht aus der Stadt kam mir sehr rasant vor. Ganz und gar scheint ihre Flucht das beste überhaut zu sein. Ich frage mich wo die positiven Stadteindrücke sind. Vorallem möchte ich weiterlesen aus dem Grund ihre Liebe zu ihrer Vergangenheit wiederzuentdecken. Ist es das Land was sie vermisst oder nur ihre Kindheit. Die Stadt als Symbol des erwachsen seins?