Schwedisches Debüt
Beim Durchblättern der Frühjahrserscheinungen ist mir "Melken" von Sanna Samuelsson besonders durch das tolle Cover direkt aufgefallen und direkt auf meine Leseliste gewandert. Als ich dann noch las, dass dies ein aus dem Schwedischen übersetztes Debüt (ins Deutsche nach Stefan Pluschkat), wurde mein Interesse noch größer.
Der Leseeindruck der ersten beiden Kapitel ist bereits sehr vielversprechend. Wir lernen unsere Protagonistin Ellen kennen, die nach einer Trennung ihrer Freundin Diana mit deren gemeinsam gekauften Auto von der Stadt zurück aufs Land fährt. Ich finde den Kontrast zwischen dem glänzenden Bürosetting und dem aus Heu und Fladen bestehenden Boden am Land sehr interessant. Immer wieder kommt bereits in den ersten Seiten ihre Verbindung zu den damals gehaltenen Kühen vor und wie diese sie prägten - zum Ende des zweiten Kapitels erfahren wir sogar die Namen dreier Kühe (Majros, Beda und Blenda) noch vor denen ihrer Eltern, die nur kurz am Rande erwähnt werden, als Ellen sich in ihrem Elternhaus wieder fand. Dem Ort, an dem sie geboren und aufgewachsen ist. Doch warum ist dieser Bruch von Stadt und Land so ein starker und was findet Ellen an dem Ort ihrer Vergangenheit (wieder)?
Ich finde Debüts (und besonders Übersetzte) sehr spannend und interessant zu lesen und würde sehr gern tiefer in "Melken" tauchen. Ich denke, der Schreibstil wird ähnlich authentisch wie lyrisch bleiben, doch bin ich gespannt, wohin uns die Geschichte noch tragen wird.
Der Leseeindruck der ersten beiden Kapitel ist bereits sehr vielversprechend. Wir lernen unsere Protagonistin Ellen kennen, die nach einer Trennung ihrer Freundin Diana mit deren gemeinsam gekauften Auto von der Stadt zurück aufs Land fährt. Ich finde den Kontrast zwischen dem glänzenden Bürosetting und dem aus Heu und Fladen bestehenden Boden am Land sehr interessant. Immer wieder kommt bereits in den ersten Seiten ihre Verbindung zu den damals gehaltenen Kühen vor und wie diese sie prägten - zum Ende des zweiten Kapitels erfahren wir sogar die Namen dreier Kühe (Majros, Beda und Blenda) noch vor denen ihrer Eltern, die nur kurz am Rande erwähnt werden, als Ellen sich in ihrem Elternhaus wieder fand. Dem Ort, an dem sie geboren und aufgewachsen ist. Doch warum ist dieser Bruch von Stadt und Land so ein starker und was findet Ellen an dem Ort ihrer Vergangenheit (wieder)?
Ich finde Debüts (und besonders Übersetzte) sehr spannend und interessant zu lesen und würde sehr gern tiefer in "Melken" tauchen. Ich denke, der Schreibstil wird ähnlich authentisch wie lyrisch bleiben, doch bin ich gespannt, wohin uns die Geschichte noch tragen wird.