Zurück an einen Ort, der nicht mehr derselbe ist
Jetzt verstehe ich auch, warum Melken so körperlich wirkt. Es geht nicht nur um einen Hof, sondern um Herkunft, Erinnerung und Besitz – oder vielleicht eher um den Versuch, sich etwas zurückzuholen, das längst vergangen ist.
Ellen kehrt nach der Trennung zurück auf den Hof ihrer Kindheit und bleibt einfach. Dieser Trotz, dieses „Wer sagt eigentlich, dass das hier nicht mehr meins ist?“ – das hat mich beim Lesen sofort gepackt. Es wirkt nicht romantisch, eher roh.
Für mich ist das weniger eine klassische Handlungsgeschichte als eine über Identität. Wer bin ich ohne meine Vergangenheit? Und was passiert, wenn ich versuche, sie mir zurückzunehmen? Das macht das Buch spannend – nicht laut, aber intensiv.
Ellen kehrt nach der Trennung zurück auf den Hof ihrer Kindheit und bleibt einfach. Dieser Trotz, dieses „Wer sagt eigentlich, dass das hier nicht mehr meins ist?“ – das hat mich beim Lesen sofort gepackt. Es wirkt nicht romantisch, eher roh.
Für mich ist das weniger eine klassische Handlungsgeschichte als eine über Identität. Wer bin ich ohne meine Vergangenheit? Und was passiert, wenn ich versuche, sie mir zurückzunehmen? Das macht das Buch spannend – nicht laut, aber intensiv.