Zwischen Sehnsucht und Scham
Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen, weil er sofort eine ganz eigene, fast schon bedrückende Stimmung erzeugt. Es ist faszinierend zu sehen, wie Ellen nach ihrer Trennung aus der Stadt flieht und sich einfach in ihr altes Elternhaus schleicht, das jetzt eigentlich Fremden gehört.
Man spürt beim Lesen richtig ihre Zerrissenheit. Einerseits sind da die schönen Erinnerungen an das Aufwachsen auf dem Land, andererseits beschreibt sie auch die harten Seiten, wie den Schmutz, den Gestank und das Gefühl, als Bauernkind in der Schule nicht dazuzugehören. Besonders hängen geblieben ist bei mir der Vergleich, dass sie sich selbst wie ein Tier vom Hof fühlt.
Die Sprache ist direkt und ungeschönt, was die Hitze und die Trockenheit des Sommers fast spürbar macht. Man fragt sich nach dieser Leseprobe sofort, ob Ellen dort wirklich zur Ruhe kommt oder ob sie vor Problemen wegläuft, die sie auch auf dem Hof wieder einholen.
Man spürt beim Lesen richtig ihre Zerrissenheit. Einerseits sind da die schönen Erinnerungen an das Aufwachsen auf dem Land, andererseits beschreibt sie auch die harten Seiten, wie den Schmutz, den Gestank und das Gefühl, als Bauernkind in der Schule nicht dazuzugehören. Besonders hängen geblieben ist bei mir der Vergleich, dass sie sich selbst wie ein Tier vom Hof fühlt.
Die Sprache ist direkt und ungeschönt, was die Hitze und die Trockenheit des Sommers fast spürbar macht. Man fragt sich nach dieser Leseprobe sofort, ob Ellen dort wirklich zur Ruhe kommt oder ob sie vor Problemen wegläuft, die sie auch auf dem Hof wieder einholen.