Ästhetisch unästhetisch
„Melken“ ist seit langem ein Roman, der mich sehr in der Ausarbeitung und der Handlungsführung überrascht hat! Während man bei dem Cover von erotischer Literatur ausgeht und der Klappentext ländliche Idylle verspricht, wird der/die Leser*in ab Zeile eins in das Leben der Protagonistin geführt, das weder besonders erotisch noch idyllisch ist.
Mit brutaler Realität werden eklige und abstoßende Metaphern verwendet, die gerade dadurch so besonders und ansprechend sind. Besonders das Symbol der Milch und der Kühe zieht sich durch den Roman, was den Leitfaden bildet.
Ein Spannungsbogen ist nicht vorhanden, doch der fehlt auch gar nicht, da wie bei den Metaphern die eintönige und etwas wirre Erzählweise das Buch so einzigartig macht. Auch, dass für das Problem der Protagonistin weder eine Lösung gefunden wird, noch irgendwelche Aussichten auf die Zukunft beschrieben werden, macht den Roman zu einem besonderen, schwebenden Leseerlebnis!
Mit brutaler Realität werden eklige und abstoßende Metaphern verwendet, die gerade dadurch so besonders und ansprechend sind. Besonders das Symbol der Milch und der Kühe zieht sich durch den Roman, was den Leitfaden bildet.
Ein Spannungsbogen ist nicht vorhanden, doch der fehlt auch gar nicht, da wie bei den Metaphern die eintönige und etwas wirre Erzählweise das Buch so einzigartig macht. Auch, dass für das Problem der Protagonistin weder eine Lösung gefunden wird, noch irgendwelche Aussichten auf die Zukunft beschrieben werden, macht den Roman zu einem besonderen, schwebenden Leseerlebnis!