Ellen auf abwegen

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laraesia Avatar

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Ellen kehrt nach der Trennung von ihrer Freundin Diana zurück nach Hause - einem alten Bauernhaus in Schweden, was an Bullerbü erinnert. Ihre Eltern, ihrerzeit Bauern, mussten das Haus wegen der wachsenden Industrialisierung der Landwirtschaft aufgeben - so dass Ellen hier her zurückkehrt, ohne ein eigentliches „Zuhause“ zu haben. Sie trifft ihren alten Bekannten Max und lebt die Schwedischen Sommertage.

Mir ist das Buch leider schwergefallen. Man muss es definitiv eher an einem Stück lesen, um reinzukommen. Das Buch spielt mit vielen Analogien zum Titel - melken kommt immer wieder auf, teilweise fast befremdlich. Die Sprache ist pur und explizit. Die Sätze sind teilweise zusammenhangslos, wenngleich auch mit Schlagkraft. Mir ist die Geschichte allerdings zu Sprunghaft - immer wieder gibt es Rückblenden in ihre Kindheit und die Beziehung mit Diana- richtig kennenlernen tut man Ellen und ihr enges Umfeld aber nicht.