Krasse Kontraste
"Melken" hat mich neugierig gemacht, da ich selbst auf dem Land groß geworden bin und viele Vorurteile, viele Wahrheiten kennen.
Für mich hat die Autorin einen sehr klugen Fokus gelegt auf das Heranwachsen im Nichts, das durchaus auch Alles sein kann. Die harte Arbeit, die Entbehrungen, die Sticheleien der Anderen - all das wirkt realistisch und lebensnah. Bruchstückhaft beleuchtet die Autorin auch die Idylle, doch sie tritt deutlich in den Hintergrund und überlässt die große Bühne den Einbußen, dem Dilemma.
Die Erzählsprache, in der die Autorin über das Leben der Protagonistin erzählt, vermittelt krasse Kontraste. Teilweise wirkt die Sprache nahezu poetisch, sehr ausgewählt und zart. Andererseits wirkt sie auf mich oft verstörend, gar provokant und rau - vermutlich explizit so ausgewählt, um als Stilmittel zu dienen und den Facettenreichtum der Geschichte und der Protagonistin selbst aufzuzeigen.
Für mich hat die Autorin einen sehr klugen Fokus gelegt auf das Heranwachsen im Nichts, das durchaus auch Alles sein kann. Die harte Arbeit, die Entbehrungen, die Sticheleien der Anderen - all das wirkt realistisch und lebensnah. Bruchstückhaft beleuchtet die Autorin auch die Idylle, doch sie tritt deutlich in den Hintergrund und überlässt die große Bühne den Einbußen, dem Dilemma.
Die Erzählsprache, in der die Autorin über das Leben der Protagonistin erzählt, vermittelt krasse Kontraste. Teilweise wirkt die Sprache nahezu poetisch, sehr ausgewählt und zart. Andererseits wirkt sie auf mich oft verstörend, gar provokant und rau - vermutlich explizit so ausgewählt, um als Stilmittel zu dienen und den Facettenreichtum der Geschichte und der Protagonistin selbst aufzuzeigen.