Landflucht

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findefuchs Avatar

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Das Cover des Romans gibt bereits einen vielversprechenden Vorgeschmack auf die Erzählung: In den Rückblenden der Protagonistin wird ihre Kindheit auf dem Land schonungslos und doch mit poetischer Leichtigkeit beschrieben. Die bildhafte Sprache schafft eine atmosphärische Tiefe, die den Roman zu einem besonderen Leseerlebnis macht.
Inhaltlich wirkte die „Gegenwart“ der Handlung auf mich etwas zu ruhig und vor sich hin plätschernd. Hier hätte ich mir etwas mehr Spannungsaufbau gewünscht. Interessant fand ich jedoch, dass die Hauptperson nicht als klassische Identifikationsfigur angelegt war. Ihre Beweggründe bleiben oft unklar oder zumindest für mich nicht vollständig nachvollziehbar, was der Figur eine spannende Seite verleiht.
Insgesamt hat mich der Roman hauptsächlich durch seine poetische Sprache und die Rückblenden eingenommen, jedoch im inhaltlichen Verlauf nicht komplett überzeugt.