Sehr speziell
Der Debütroman „Melken“ der schwedische Schriftstellerin Sanna Samuelsson hat mich zunächst durch den Klappentext sehr neugierig gemacht. Nachdem ich ihn nun gelesen habe, muss ich sagen, dass es ein sehr ungewöhnlicher, melancholischer und zum Teil auch verstörender Roman ist. Es geht um eine junge Frau, die frisch getrennt aus einer lesbischen Beziehung kommt. Sie flieht in ihr Kindheitszuhause und erlebt in Gedanken sehr viel aus ihrer Vergangenheit. Für mich, wie schon gesagt, zum Teil sogar schon leicht verstörend. Gleichzeitig hat sie neue Eindrücke und trifft zudem auch auf ihren Freund aus der Kindheit. Als ich die letzten Zeilen gelesen habe, wusste ich erst gar nicht, was ich denn nun von dem Roman halten soll. Insgesamt muss ich als Fazit sagen, dass mir der Roman leider nicht so gut gefallen hat, da er doch sehr speziell und für mich auch bedrückend war. Den Schreibstil der Autorin möchte ich allerdings loben. Liest sich sehr flüssig. Der Titel passt sehr gut zur Geschichte. Das Cover fand ich ebenfalls passend und sehr schön gestaltet.