Sich (wieder)finden
Ich-Erzählerin Ellen macht Urlaub auf dem Bauernhof. Es ist nicht irgendein Bauernhof, sondern der, auf dem sie aufgewachsen ist und der inzwischen an eine andere Familie verkauft wurde. Die ist wohl verreist und Ellen bewegt sich in ihren alten Räumen und schläft in einem zu kleinen Kinderbett, das inzwischen in ihrem ehemaligen Zimmer steht.
Eigentlich ist sie erwachsen, hat einen gut bezahlten Job in der Stadt und hat eigentlich das Landleben weit hinter sich gelassen. Aber als ihre Freundin sich von ihr trennt und sie nicht mehr weiß, wer sie ist und wohin mit sich, führt die Suche nach sich selbst sie wieder zurück. Aber wo sind die Wurzeln, wenn die ehemalige Heimat nicht mehr da ist? Und was kann ihr alter Freund Max dazu beitragen, diese zu finden und zwischen damals und heute zu vermitteln?
"Melken" ist zugleich Liebesschmerzroman, Heimat- und Identitätssuche und das alles mit dem interessanten Ansatz, einfach in die ehemaligen Räume zurückzukehren, um all dies zu reflektieren. Sprachlich ist das Buch nah am Körpfer und Gefühl, alles flirrt, schwitzt und schmerzt.
Eigentlich ist sie erwachsen, hat einen gut bezahlten Job in der Stadt und hat eigentlich das Landleben weit hinter sich gelassen. Aber als ihre Freundin sich von ihr trennt und sie nicht mehr weiß, wer sie ist und wohin mit sich, führt die Suche nach sich selbst sie wieder zurück. Aber wo sind die Wurzeln, wenn die ehemalige Heimat nicht mehr da ist? Und was kann ihr alter Freund Max dazu beitragen, diese zu finden und zwischen damals und heute zu vermitteln?
"Melken" ist zugleich Liebesschmerzroman, Heimat- und Identitätssuche und das alles mit dem interessanten Ansatz, einfach in die ehemaligen Räume zurückzukehren, um all dies zu reflektieren. Sprachlich ist das Buch nah am Körpfer und Gefühl, alles flirrt, schwitzt und schmerzt.