Sinnlich und poetisch
Ellen ist lesbisch und hat in der Stadt Karriere gemacht. Nach einer Trennung besucht sie den Hof, auf dem sie aufgewachsen ist. Sie trifft einen Freund aus Kindertagen wieder.
Die Geschichte ist recht handlungsarm. Die Protagonistin schildert Erinnerungen an ihre Kindheit auf dem Milchhof. Durch die Naturbeschreibungen wirkt diese Kindheit geradezu idyllisch. Doch für ihre Eltern war es harte Arbeit, an jedem einzelnen Tag. Inzwischen wird der Hof längst nicht mehr bewirtschaftet, Fremde wohnen hier. Nicht nur die Kindheit der Protagonistin ist vorbei, die Lebensweise der kleinen Bauern ist es auch. Der Gegensatz zwischen dem Lebensgefühl in der Stadt und dem auf dem Land wird in der Protagonistin sehr deutlich. Die Fichtenwälder, durch die Ellen heimfährt, sind für die Bauerstocher ein Friedhof.
Der Stil ist poetisch und sehr sinnlich. Das ist schön zu lesen. Es ist ein leises Buch, von Empfindungen und Wahrnehmungen getragen, in dem nicht viel passiert. Weil es eher eine Betrachtung ist als ein Roman, vergebe ich nur drei Sterne.
Die Geschichte ist recht handlungsarm. Die Protagonistin schildert Erinnerungen an ihre Kindheit auf dem Milchhof. Durch die Naturbeschreibungen wirkt diese Kindheit geradezu idyllisch. Doch für ihre Eltern war es harte Arbeit, an jedem einzelnen Tag. Inzwischen wird der Hof längst nicht mehr bewirtschaftet, Fremde wohnen hier. Nicht nur die Kindheit der Protagonistin ist vorbei, die Lebensweise der kleinen Bauern ist es auch. Der Gegensatz zwischen dem Lebensgefühl in der Stadt und dem auf dem Land wird in der Protagonistin sehr deutlich. Die Fichtenwälder, durch die Ellen heimfährt, sind für die Bauerstocher ein Friedhof.
Der Stil ist poetisch und sehr sinnlich. Das ist schön zu lesen. Es ist ein leises Buch, von Empfindungen und Wahrnehmungen getragen, in dem nicht viel passiert. Weil es eher eine Betrachtung ist als ein Roman, vergebe ich nur drei Sterne.