Ungewöhnlicher Debütroman

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pedi68 Avatar

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Der Debütroman der Schwedin Sanna Samuelsson liest sich eher wie eine Erzählung. Einen roten Faden kann ich hierbei nicht wirklich erkennen.
Die Sprache ist ungewöhnlich, hat aber ihren ganz eigenen Reiz.
Die Rückblicke in die Vergangenheit verschmelzen mit der Gegenwart.
Und diese Gegenwart hat Ellen ganz spontan in ihr Zuhause der Kindheit katapultiert.
Ellen verschafft sich Zugang zum Wohnhaus mit dem Schlüssel, der wie einst unter dem Blumentopf liegt.
Der alte elterliche Hof riecht und schmeckt wie früher, obwohl sich einiges verändert hat und er längst verkauft ist.
Als Max, ein guter Freund aus Kindertagen, nach dem rechten sieht, kommen Erinnerungen hoch, die Ellen längst begraben hatte.
Land - und Viehwirtschaft spielten damals eine große Rolle.
Erst jetzt versteht sie, wie sehr sie das Landleben geprägt hat.
Die Autorin beschreibt das sinnlich und anschaulich, besonders wenn es um die Kühe geht.
Das Ende kommt für mich sehr abrupt und ich frage mich, was die Geschichte mir eigentlich sagen will...