Verlorene Heimat
„melken“ ist ein Buch über eine Rückkehr, die keine ist. Und auch ansonsten ist der Debütroman von Sanna Samuelsson schwer zu greifen, liest sich aber weg wie ein Rausch.
Bei Ellen bricht nach der Trennung von ihrer Freundin emotional alles zusammen und wie mechanisch macht sie sich auf den Weg zum Bauernhof ihrer Kindheit. Hier wuchs sie auf, als Tochter eines Kleinbauern zwischen Kühen, Weiden und mit dem Nachbarskind Max. Den Hof mussten Ellens Eltern vor vielen Jahren verkaufen, trotz allem kennt sie hier noch alles. Jeder Fleck ist voller Erinnerungen und diese kommen nun nacheinander hoch. Ist dieser Ort trotzdem noch ihr Zuhause, ihre Heimat? Wie weit hat sie sich entfremdet und kann man sich überhaupt von der Identität einer Bauerstochter loslösen?
Sanna Samuelsson paart hier essentielle Lebensfragen mit einer pointierten Sozialkritik. Der Stil ist so unmittelbar, dass man tief in die Gedankenwelt der Protagonistin taucht und ihr folgt, zurück in die Kindheit, zurück in den Stall und zurück zu einem verlorenen Leben.
Bei Ellen bricht nach der Trennung von ihrer Freundin emotional alles zusammen und wie mechanisch macht sie sich auf den Weg zum Bauernhof ihrer Kindheit. Hier wuchs sie auf, als Tochter eines Kleinbauern zwischen Kühen, Weiden und mit dem Nachbarskind Max. Den Hof mussten Ellens Eltern vor vielen Jahren verkaufen, trotz allem kennt sie hier noch alles. Jeder Fleck ist voller Erinnerungen und diese kommen nun nacheinander hoch. Ist dieser Ort trotzdem noch ihr Zuhause, ihre Heimat? Wie weit hat sie sich entfremdet und kann man sich überhaupt von der Identität einer Bauerstochter loslösen?
Sanna Samuelsson paart hier essentielle Lebensfragen mit einer pointierten Sozialkritik. Der Stil ist so unmittelbar, dass man tief in die Gedankenwelt der Protagonistin taucht und ihr folgt, zurück in die Kindheit, zurück in den Stall und zurück zu einem verlorenen Leben.