Zwischen Kindheit, Heimat und der rauen Schönheit des Landlebens
Dieses Buch fühlt sich an wie ein Schritt hinaus aufs offene Feld – roh, ehrlich und durchdrungen von einer Intensität, die man fast körperlich spürt. Während ich lese, sehe ich aus meinem eigenen Fenster auf den Bauernhof, auf dem wir zur Miete wohnen, und plötzlich verschwimmen Realität und Erinnerung. Die Worte der Autorin wirken wie ein Echo, das über Höfe, Ställe und Felder weht. Manchmal ziehen sich mir die Eingeweide zusammen, so unverblümt und detailreich sind die Beschreibungen, doch gerade diese Unerschrockenheit macht das Buch so außergewöhnlich. Es ist Poesie, die nach Erde riecht, nach Kindheit, nach dem Leben selbst.
Der Anfang packt einen sofort. Ellen, frisch verlassen, kehrt in ihre alte Heimat zurück und schleicht sich in ihr früheres Elternhaus – ein Ort voller Geister, Geschichten und unausgesprochener Erinnerungen. Schon die Fahrt dorthin ist ein Sog: Die Autorin malt Bilder, die gleichzeitig abstoßen und faszinieren, wie ein Unfall, von dem man den Blick nicht lösen kann. Als Ellen dann ihrem Jugendfreund begegnet, verschmelzen Vergangenheit und Gegenwart zu einem dichten Geflecht aus Emotionen, Gerüchen und Bildern, das einen vollkommen einnimmt.
Dieses Buch liest sich leicht, aber es wirkt tief. Es unterhält, ohne banal zu sein, und trägt einen mit einer solchen Wucht durch die Seiten, dass man kaum merkt, wie schnell man vorankommt. Man möchte es in einem Atemzug verschlingen, so sehr zieht es einen hinein.
Und dann ist es plötzlich vorbei – viel zu früh. Ein Buch wie ein Sommerabend auf dem Land: intensiv, eigenwillig, unvergesslich. Perfekt für alle, die sich nach etwas wirklich Besonderem sehnen.
Der Anfang packt einen sofort. Ellen, frisch verlassen, kehrt in ihre alte Heimat zurück und schleicht sich in ihr früheres Elternhaus – ein Ort voller Geister, Geschichten und unausgesprochener Erinnerungen. Schon die Fahrt dorthin ist ein Sog: Die Autorin malt Bilder, die gleichzeitig abstoßen und faszinieren, wie ein Unfall, von dem man den Blick nicht lösen kann. Als Ellen dann ihrem Jugendfreund begegnet, verschmelzen Vergangenheit und Gegenwart zu einem dichten Geflecht aus Emotionen, Gerüchen und Bildern, das einen vollkommen einnimmt.
Dieses Buch liest sich leicht, aber es wirkt tief. Es unterhält, ohne banal zu sein, und trägt einen mit einer solchen Wucht durch die Seiten, dass man kaum merkt, wie schnell man vorankommt. Man möchte es in einem Atemzug verschlingen, so sehr zieht es einen hinein.
Und dann ist es plötzlich vorbei – viel zu früh. Ein Buch wie ein Sommerabend auf dem Land: intensiv, eigenwillig, unvergesslich. Perfekt für alle, die sich nach etwas wirklich Besonderem sehnen.