Berührend und echt

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mondscheinsonate Avatar

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"Memories So Golden Like Us" ist der zweite Band der Blue Eternity-Dilogie . Die Bücher haben verschiedene ProtagonistInnen und können theoretisch unabhängig voneinander gelesen werden. Ich würde aber dazu raten, die Bände in Reihenfolge zu lesen, denn "Moments So Blue Like Our Love" bricht einem das Herz und erklärt Blairs Verhalten in der Fortsetzung. Das Ende des ersten Bandes wird auch zwangsläufig gleich thematisiert.

Wir lernen Blair als Menschen kennen, der verzweifelt in einer Welt Halt sucht, die es nicht immer gut mit ihr meint.

Gleich im Prolog ist ein Blog-Eintrag zu lesen, der Blairs Leben im Stile eines Gossip-Magazins der frühen 2000er zerreißt.
Blair wird zu einer Auszeit an der britischen Küste gezwungen, damit wieder mehr Ruhe in ihr Leben einkehrt und sie ihre Kreativität anregen und an einer Bildreihe arbeiten kann. Doch ausgerechnet dort trifft sie auf Connor. Connor, den besten Freund ihres Bruders. Connor, der ihr schon einmal das Herz gebrochen und es doch nie ganz verlassen hat ...

Gabriella skizziert ein authentisches und einfühlsames Bild von Blair und Connor, während diese ihre Trauer durchleben und sich langsam wieder annähern. Das Setting war dabei der Ruhepol der Erzählung und hat die Geschichte angenehm untermalt.

Mit "Memories So Golden Like Us" hat Gabriella wieder wahre Wortmagie gezaubert, hat mich berührt, Träumen lassen und mein Herz wieder an den Stellen zusammengesetzt, wo es durch "Moments So Blue Like Our Love" gebrochen war.