Die Traurigkeit und Verzweiflung sind sehr spürbar und werden schonungslos ehrlich dargestellt

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lenas.zeilenwelt Avatar

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Blair weiß nicht, wie sie nach einem Verlust mit ihrer Trauer umgehen soll, und flüchtet sich in ungesunde Verhaltensweisen. Als ihre Eltern und ihre Managerin ihr eine Auszeit in St. Ives verordnen, um eine Bilderserie zu malen, bleibt ihr keine andere Wahl, als London vorübergehend zu verlassen. Nicht vereinbart war, dass ausgerechnet Connor, der beste Freund ihres Bruders, die Doku über den Entstehungsprozess filmen soll.

Nachdem der erste Band der Dilogie sehr traurig geendet hat, startet auch der zweite Teil mit einer gedrückten und ernsten Stimmung. Es ist sehr emotional, denn die Trauerbewältigung der Protagonisten spielt eine große Rolle.

Gabriellas Schreibstil ist sehr poetisch, was mir total gut gefällt. Die Traurigkeit und Verzweiflung sind sehr spürbar und werden schonungslos ehrlich dargestellt. Nach und nach wird unser gebrochenes Herz wieder zusammengesetzt.

Blair hatte schon zu Schulzeiten Gefühle für Connor, doch dieser kam dann mit ihrer besten Freundin zusammen. Die Liebesgeschichte entwickelt sich sehr langsam und ich habe etwas die Gefühle in der Gegenwart vermisst, da diese von der Trauer überschattet werden. Die damaligen Gefühle von Blair werden durch alte Scrapbook-Einträge verdeutlicht.

Der Küstenort St. Ives ist wunderschön beschrieben. Ich konnte den Strand im Winter förmlich vor mir sehen. Die Handlung ist eher ruhig und der Fokus liegt klar auf den Gefühlen und Gedanken. Zwischendurch hat es sich minimal gezogen.

Insgesamt eine sehr empfehlenswerte Geschichte für alle, die emotionale Bücher zum Mitfühlen mögen.

4.5 Sterne