Eine Auszeit in St. Ives

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magic_vanilla Avatar

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Inhalt:
Blair, die Schwester von Samson Alderige, wenn man den Medien glauben schenkt der reinste Absturz, um genau sie geht es. Nachdem ihr Bruder vor einem Jahr verstorben ist geht es bei ihr immer weiter den Bach hinab. Als Künstlerin keine Bilder mehr zu malen ist nicht besonders vorteilhaft, an jede nur erdenkliche Party zu gehen klingt auch nicht wie ein ausgewogenes Leben. Und dann noch ihre ganzen, nennen wir sie Bekanntschaften. Kurzerhand schicken ihre Eltern und ihre Agentin sie aus London hinaus nach St. Ives wo sie gemeinsam mit Conner, welcher das Ganze dokumentiert wieder ihren Weg zurück zur Normalität finden sollte.

Charaktere:
Aus dem ersten Band wurde ich noch nicht wirklich schlau aus Blair aber was soll ich jetzt nur sagen, sie ist mir einfach so richtig ans Herzen gewachsen. Auch Conner den man ebenfalls bereits kennt zeigt sich nur von seiner besten Seite. Aber mein liebster Charakter in dieser Geschichte ist Millie, eine Millie sollte jeder in seinem Leben haben. Eine ältere weise Dame, welches ihr Leben auch der Kunst gewidmet hat.

Schreibstil:
Der hat mich wieder richtig umgehauen. Ich weiss schon wieso ich so gerne die Bücher von Gariella Santos de Lima lese. Wie sie geschrieben hat von der Trauer, das habe ich selten so gelesen. Und auch die Charaktere wurden wunderschön ausarbeitet.

Meinung:
Nach dem ersten Band wusste ich nicht so ganz ob ich wirklich noch weiter lesen möchte, denn wie soll das ohne Samson nur gehen. Und das ist auch mein einziger negativer Punkt: Emmie ist mir so sehr ans Herzen gewachsen, sie hätte gerne noch etwas öfter vorkommen können. Conner konnte man noch einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen und auch verstehen was in seinen Gedanken so vor sich geht.

Fazit:
Ein sehr gelungener zweiter Band, den man unbedingt lesen sollte.