Emotional

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ivana.d Avatar

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Obwohl ich den ersten Teil der Dilogie nicht gelesen habe, war es für mich sehr einfach, in die Geschichte einzutauchen und die Geschehnisse sowie die Figuren einzuordnen. Auch auf emotionaler Ebene war ich sofort dabei – dafür hat vor allem der Schreibstil der Autorin gesorgt, den ich wirklich sehr liebe und der sich in der deutschen New Adult-Szene gerade durch diese Emotionalität auf besondere Weise abhebt.
Die Geschichte von Blair und Connor hat mich sehr berührt, jedoch hat sie sich meiner Meinung nach etwas gezogen, was vor allem daran liegt, dass die Weiterentwicklung der Figuren sehr lange nicht einsetzt. Dadurch wiederholen sich viele Gedankengänge und Handlungen, wobei gegen Ende der Geschichte hin alles etwas überstürzt wirkt. Was Blairs und Connors Annäherung angeht, hätte ich mir beispielsweise eine langsame Steigerung gewünscht.
Nichtsdestotrotz ist „Memories so golden like us“ ein lesenswertes Buch mit interessanten Charakteren und einem besonderen Setting, das einem wundervolle und vor emotionale Lesestunden beschert.