Emotionaler Kater garantiert
Das ist mein erstes Buch von der Autorin, da ich den ersten Band aufgrund der Content Note ausgelassen habe. Es wird definitiv nicht mein letztes gewesen sein.
Was für ein emotionaler und fast poetischer Schreibstil! Manchmal war es mir fast ein bisschen viel und hat mich an Dawsons Creek erinnert, wo die ganz jungen Charaktere so weise, reif und reflektiert gesprochen haben, als würden sie aus einem klugen Buch zitieren. Auch ähnelte sich der Ton, in dem Blairs und Connors Perspektive jeweils geschrieben war, durch diesen sehr eingängigen Schreibstil. Das fand ich etwas schade, weil ich die Unterschiede zwischen den Charakteren somit nur den Infos über sie entnehmen konnte, aber eben nicht ihrer eigenen Stimme im jeweiligen Kapitel.
Die Kritikpunkte sind jedoch klein angesichts meiner Begeisterung für dieses Buch. Ich habe wirklich mitgefühlt und mitgelitten. Besonders gut hat mir Blair gefallen und die Schilderung ihrer Trauerbewältigung, die ich sehr realistisch fand. Auch die Kombination mit ihrer Kunst hat dazu perfekt gepasst. Die feministischen Themen und das Bodyshaming sowie ihre Reaktion darauf haben mir ebenfalls ein sehr gutes Gespür für ihre Figur und ihr Erleben gegeben.
Connor blieb für mich dagegen blasser und passiver. Ich hätte gerne etwas mehr über seine Ecken und Kanten erfahren. Ich würde sogar sagen, es hätte gereicht, das Buch ausschließlich aus Blairs Perspektive zu erzählen.
Insgesamt passiert eigentlich von der Handlung her nicht besonders viel, jedoch ist die Innenansicht der Charaktere so intensiv, dass bei mir zumindest keine Langeweile aufkam und ich mittendrin war im Geschehen und in der Gefühlswelt. Auch ein paar Tränen sind geflossen und es gibt wunderbare Zitate zu Themen wie Trauer und Selbstliebe.
Fazit: Bei diesem emotionalen Buch über Trauerbewältigung und Liebe sollte man Taschentücher bereithalten. Es wird bei mir auf jeden Fall noch nachhallen und ich habe einige Zitate notiert.
Was für ein emotionaler und fast poetischer Schreibstil! Manchmal war es mir fast ein bisschen viel und hat mich an Dawsons Creek erinnert, wo die ganz jungen Charaktere so weise, reif und reflektiert gesprochen haben, als würden sie aus einem klugen Buch zitieren. Auch ähnelte sich der Ton, in dem Blairs und Connors Perspektive jeweils geschrieben war, durch diesen sehr eingängigen Schreibstil. Das fand ich etwas schade, weil ich die Unterschiede zwischen den Charakteren somit nur den Infos über sie entnehmen konnte, aber eben nicht ihrer eigenen Stimme im jeweiligen Kapitel.
Die Kritikpunkte sind jedoch klein angesichts meiner Begeisterung für dieses Buch. Ich habe wirklich mitgefühlt und mitgelitten. Besonders gut hat mir Blair gefallen und die Schilderung ihrer Trauerbewältigung, die ich sehr realistisch fand. Auch die Kombination mit ihrer Kunst hat dazu perfekt gepasst. Die feministischen Themen und das Bodyshaming sowie ihre Reaktion darauf haben mir ebenfalls ein sehr gutes Gespür für ihre Figur und ihr Erleben gegeben.
Connor blieb für mich dagegen blasser und passiver. Ich hätte gerne etwas mehr über seine Ecken und Kanten erfahren. Ich würde sogar sagen, es hätte gereicht, das Buch ausschließlich aus Blairs Perspektive zu erzählen.
Insgesamt passiert eigentlich von der Handlung her nicht besonders viel, jedoch ist die Innenansicht der Charaktere so intensiv, dass bei mir zumindest keine Langeweile aufkam und ich mittendrin war im Geschehen und in der Gefühlswelt. Auch ein paar Tränen sind geflossen und es gibt wunderbare Zitate zu Themen wie Trauer und Selbstliebe.
Fazit: Bei diesem emotionalen Buch über Trauerbewältigung und Liebe sollte man Taschentücher bereithalten. Es wird bei mir auf jeden Fall noch nachhallen und ich habe einige Zitate notiert.