Ruhige und gefühlvolle Geschichte über Heilung

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Nach dem wirklich herzzereißenden ersten Band erzählt Memories So Golden Like Us die Geschichte von Blair und Connor. Um das Ende von Moments So Blue Like Our Love nicht zu spoilern, bleibt diese Rezension ein wenig vage.

Die Geschichte startet ein Jahr nach dem Ende des Vorgängers mit einem Artikel, der uns einen Überblick über Blairs derzeitige Situation gibt, was ich wirklich interessant als Einstieg fand. Generell finde ich, dass Blair ein spannender Charakter ist. Sie war mir nicht immer sympathisch und einige (Übersprungs-) Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen, aber sie ist immer authentisch und ich hatte einfach das Bedürfnis, sie vor der bösen Welt und auch vor sich selbst zu schützen.

Connor ist weiterhin eine absolute Green Flag und ich habe ihn noch einmal mehr ins Herz geschlossen. Allerdings fand ich, dass er gerade im Vergleich zu Blair ein wenig blass gewirkt hat und hätte mir gerade mit seiner Familiengeschichte mehr Tiefe gewünscht.

Die Dynamik der Beiden sowie das Tempo, in dem sich die Dinge entwickelt haben, haben mir wahnsinnig gut gefallen. Emotional hat mich die Liebesgeschichte tatsächlich gar nicht komplett abgeholt, der Heilungsprozess - insbesondere von Blair - dafür umso mehr.

Gerade im Mittelteil hat sich die Geschichte meiner Meinung nach ein wenig gezogen. Auch war ich von einigen Formulierungen genervt, die immer wieder aufgetaucht sind (ehrlich, Connors Hals hat sich so häufig rot gefleckt, es war besorgniserregend).

Insgesamt hat mir das Buch aber dennoch gefallen, weil ich mitfühlen und mitfiebern konnte. Wenn ihr Band eins gelesen und gemocht habt, solltet ihr Band zwei auf keinen Fall verpassen. Ich würde aber wirklich empfehlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.