Zwei junge Menschen stehen an einer Schwelle
Das Cover wirkt warm, weich, fast nostalgisch – aber nicht kitschig. Es transportiert sofort den Kern des Buches: Erinnerungen, die gleichzeitig schimmern und weh tun. Die Gestaltung passt zur emotionalen Tonalität und signalisiert klar: Hier geht es um ein Coming-of-Age-Gefühl, nicht um seichte Romantik.
Zur Geschichte nur so viel: Zwei junge Menschen stehen an einer Schwelle, an der Vergangenheit und Zukunft miteinander ringen. Der Fokus liegt weniger auf äußeren Ereignissen, sondern auf inneren Bewegungen – den kleinen Entscheidungen, die größer sind, als sie wirken. Es bleibt spoilerfrei, aber wichtig ist: Die Autorin setzt das Thema Identität, Zugehörigkeit und die Macht von Erinnerungen sensibel, aber nicht weichgespült um.
Der Schreibstil ist fließend, sehr bildhaft und feinfühlig. Santos de Lima trifft Zwischentöne, ohne sich darin zu verlieren. An manchen Stellen wirkt die Metaphorik fast zu üppig, aber sie hält die Balance gerade noch. Wer schnörkellose Sprache sucht, wird hier nicht komplett abgeholt – wer emotionale Tiefe mag, dagegen sehr.
Die Figuren wirken authentisch, weil sie Fehler machen, Umwege gehen und ihre Emotionen nicht immer im Griff haben. Genau das macht sie greifbar. Manchmal hätte ich mir mehr Reibung gewünscht, also Konflikte, die stärker ausgetragen werden. Aber ihre leisen Brüche wirken lange nach.
Interessant ist das Buch vor allem durch die Art, wie Santos de Lima Nähe erzeugt. Sie schreibt nicht bloß über jugendliche Selbstfindung – sie erzählt von Übergangsphasen, die jede*r kennt, egal wie alt. Wer ihre früheren Werke kennt, merkt: Sie bleibt ihrer Stärke treu, nämlich Gefühl ohne Kitsch und Diversität ohne pädagogische Schwere.
Fazit & Empfehlung:
Ein poetisches, atmosphärisches Buch für Leser*innen, die emotionale Coming-of-Age-Geschichten mögen und Wert auf sensible Figurenentwicklung legen. Keine laute, dramatische Story, sondern ein ruhiges Nachglühen – passend für alle, die Bücher suchen, die mehr fühlen als erzählen.
Zur Geschichte nur so viel: Zwei junge Menschen stehen an einer Schwelle, an der Vergangenheit und Zukunft miteinander ringen. Der Fokus liegt weniger auf äußeren Ereignissen, sondern auf inneren Bewegungen – den kleinen Entscheidungen, die größer sind, als sie wirken. Es bleibt spoilerfrei, aber wichtig ist: Die Autorin setzt das Thema Identität, Zugehörigkeit und die Macht von Erinnerungen sensibel, aber nicht weichgespült um.
Der Schreibstil ist fließend, sehr bildhaft und feinfühlig. Santos de Lima trifft Zwischentöne, ohne sich darin zu verlieren. An manchen Stellen wirkt die Metaphorik fast zu üppig, aber sie hält die Balance gerade noch. Wer schnörkellose Sprache sucht, wird hier nicht komplett abgeholt – wer emotionale Tiefe mag, dagegen sehr.
Die Figuren wirken authentisch, weil sie Fehler machen, Umwege gehen und ihre Emotionen nicht immer im Griff haben. Genau das macht sie greifbar. Manchmal hätte ich mir mehr Reibung gewünscht, also Konflikte, die stärker ausgetragen werden. Aber ihre leisen Brüche wirken lange nach.
Interessant ist das Buch vor allem durch die Art, wie Santos de Lima Nähe erzeugt. Sie schreibt nicht bloß über jugendliche Selbstfindung – sie erzählt von Übergangsphasen, die jede*r kennt, egal wie alt. Wer ihre früheren Werke kennt, merkt: Sie bleibt ihrer Stärke treu, nämlich Gefühl ohne Kitsch und Diversität ohne pädagogische Schwere.
Fazit & Empfehlung:
Ein poetisches, atmosphärisches Buch für Leser*innen, die emotionale Coming-of-Age-Geschichten mögen und Wert auf sensible Figurenentwicklung legen. Keine laute, dramatische Story, sondern ein ruhiges Nachglühen – passend für alle, die Bücher suchen, die mehr fühlen als erzählen.