Düstere Spannung in eisiger Atmosphäre – ein Thriller, der unter die Haut geht
„Minnesota“ entführt die Leserinnen und Leser in ein kaltes, trostloses Setting, das perfekt zur inneren Zerrissenheit seines Protagonisten passt. Ermittler Bob Oz ist nach dem tragischen Unfalltod seiner dreijährigen Tochter ein gebrochener Mann. Seine Ehe zerbricht, Freundschaften verlaufen im Sand – nur die kompromisslose Polizeiarbeit gibt ihm für kurze Zeit Halt.
Als in Minneapolis ein Killer einen persönlichen Rachefeldzug gegen Drogenbosse und Waffenhändler startet, findet Oz sich in einem perfiden Katz-und-Maus-Spiel wieder. Der Täter ist ihm stets einen Schritt voraus, manipuliert Überwachungskameras und legt falsche Fährten. Erst die Nachricht über einen geplanten Anschlag auf den Bürgermeister eröffnet Oz die Chance, selbst eine Falle zu stellen. Doch schnell stellt sich die entscheidende Frage: Wer kontrolliert hier eigentlich das Spiel?
Schon der Einstieg überzeugt mit einer starken, originellen Szene – ein Mörder, der die Tatwaffe direkt bei seinem späteren Opfer kauft. Das Milieu ist atmosphärisch und detailreich geschildert, der Schreibstil modern, direkt und äußerst packend. Die Spannung wird von der ersten Seite an konsequent aufgebaut und gehalten.
Besonders gelungen ist die Zeichnung von Bob Oz als tragische, glaubwürdige Figur, deren Schmerz und Schuldgefühle jederzeit spürbar sind. Zusätzlich sorgt der raffinierte Perspektivwechsel zwischen Ermittler, Täter und einem Autor, der Jahre später die Ereignisse rekonstruiert, für Tiefe und Abwechslung.
Das Cover unterstreicht die kalte, melancholische Stimmung des Romans und besitzt einen hohen Wiedererkennungswert. „Minnesota“ verspricht einen intensiven Thriller mit psychologischem Feingefühl, überraschenden Wendungen und einem starken Sog – ein Buch, das man lesen will und lesen muss.
Als in Minneapolis ein Killer einen persönlichen Rachefeldzug gegen Drogenbosse und Waffenhändler startet, findet Oz sich in einem perfiden Katz-und-Maus-Spiel wieder. Der Täter ist ihm stets einen Schritt voraus, manipuliert Überwachungskameras und legt falsche Fährten. Erst die Nachricht über einen geplanten Anschlag auf den Bürgermeister eröffnet Oz die Chance, selbst eine Falle zu stellen. Doch schnell stellt sich die entscheidende Frage: Wer kontrolliert hier eigentlich das Spiel?
Schon der Einstieg überzeugt mit einer starken, originellen Szene – ein Mörder, der die Tatwaffe direkt bei seinem späteren Opfer kauft. Das Milieu ist atmosphärisch und detailreich geschildert, der Schreibstil modern, direkt und äußerst packend. Die Spannung wird von der ersten Seite an konsequent aufgebaut und gehalten.
Besonders gelungen ist die Zeichnung von Bob Oz als tragische, glaubwürdige Figur, deren Schmerz und Schuldgefühle jederzeit spürbar sind. Zusätzlich sorgt der raffinierte Perspektivwechsel zwischen Ermittler, Täter und einem Autor, der Jahre später die Ereignisse rekonstruiert, für Tiefe und Abwechslung.
Das Cover unterstreicht die kalte, melancholische Stimmung des Romans und besitzt einen hohen Wiedererkennungswert. „Minnesota“ verspricht einen intensiven Thriller mit psychologischem Feingefühl, überraschenden Wendungen und einem starken Sog – ein Buch, das man lesen will und lesen muss.