Der dunkle Gott der Rache
Ein norwegischer Journalist reist nach Amerika, um über ein Jahre zurückliegendes Verbrechen zu schreiben. In Rückblicken wird die Geschichte teilweise aus der Sicht der damals handelnden Personen erzählt. Wer war für die Morde verantwortlich? Was waren die Beweggründe? Das Cover mit dem blutigen Abdruck wird im Laufe des Buches relevant, wobei sich der Leser genau wie die Ermittler scheinbar immer einen Schritt zu langsam bewegt. Der Täter scheint mit den Polizisten zu spielen, ein raffiniertes Katz-und-Maus-Spiel, das niemanden zu Atem kommen lässt.
Bei all den Thrillern, die jedes Jahr auf den Markt kommen und sich gefühlt immer wieder die gleichen Geschichten wiederholen, sticht dieser Nesbo wie ein Leuchtturm heraus. Raffiniert erzählt, menschlich nachvollziehbar, spannend bis zum Schluss und mit herrlich unsympathisch-sympathischen Antihelden, liefert Nesbo eines seiner besten Bücher ab. Ich nehme mir diese persönliche Wertung heraus, da ich alle seine Bücher gelesen habe. Es ist faszinierend zu beobachten, wie er die Charaktere psychologisch analysiert und einen schmalen Grat zwischen Zuneigung und Widerwillen erzeugt. Ganz nebenbei schafft er es auch noch, mir einen Beruf so lebhaft zu beschreiben, über den ich mir bisher noch keine wirklichen Gedanken gemacht habe und dessen Ergebnisse ich eher fragend angesehen habe. In diesem Buch ist alles stimmig. Von den Motiven, bis zu den tiefsten Abgründen der menschlichen Seele, die Geschichte wirkt glaubhaft und authentisch. Wer Nesbo kennt, weiß auch, dass seine Bücher nichts für Zartbesaitete sind. Die Grausamkeiten der Ereignisse und deren Folgen für die Akteure lassen den Leser stocken und versucht man, sich in diese Situationen zu versetzen, spürt man hautnah die Verzweiflung, den Hass und die Schwärze, die den Personen innewohnt. Ein tiefgründiger, intelligenter und bewegender Thriller, der weit über einen gewöhnlichen Kriminalfall hinausgeht. Wer bisher kein Nesbo-Fan war, wird es nach diesem Buch sein, vorausgesetzt man mag das Genre.
Dies ist eine Privatrezension, ohne KI erstellt. Kopie, auch in Teilen, unterliegt dem Urheberrecht.
Bei all den Thrillern, die jedes Jahr auf den Markt kommen und sich gefühlt immer wieder die gleichen Geschichten wiederholen, sticht dieser Nesbo wie ein Leuchtturm heraus. Raffiniert erzählt, menschlich nachvollziehbar, spannend bis zum Schluss und mit herrlich unsympathisch-sympathischen Antihelden, liefert Nesbo eines seiner besten Bücher ab. Ich nehme mir diese persönliche Wertung heraus, da ich alle seine Bücher gelesen habe. Es ist faszinierend zu beobachten, wie er die Charaktere psychologisch analysiert und einen schmalen Grat zwischen Zuneigung und Widerwillen erzeugt. Ganz nebenbei schafft er es auch noch, mir einen Beruf so lebhaft zu beschreiben, über den ich mir bisher noch keine wirklichen Gedanken gemacht habe und dessen Ergebnisse ich eher fragend angesehen habe. In diesem Buch ist alles stimmig. Von den Motiven, bis zu den tiefsten Abgründen der menschlichen Seele, die Geschichte wirkt glaubhaft und authentisch. Wer Nesbo kennt, weiß auch, dass seine Bücher nichts für Zartbesaitete sind. Die Grausamkeiten der Ereignisse und deren Folgen für die Akteure lassen den Leser stocken und versucht man, sich in diese Situationen zu versetzen, spürt man hautnah die Verzweiflung, den Hass und die Schwärze, die den Personen innewohnt. Ein tiefgründiger, intelligenter und bewegender Thriller, der weit über einen gewöhnlichen Kriminalfall hinausgeht. Wer bisher kein Nesbo-Fan war, wird es nach diesem Buch sein, vorausgesetzt man mag das Genre.
Dies ist eine Privatrezension, ohne KI erstellt. Kopie, auch in Teilen, unterliegt dem Urheberrecht.