Macho Krimi
"Als Wachmann sieht man vermutlich überall potentielle Gefahren und fragt sich, ist das hier ein Gewehr, oder kann ich ausschließen, dass das ein Gewehr ist?
Andererseits stellen sich alle Leute in diesem Land, seit der Gründung der Vereinigten Staaten, immer dieselbe Frage - hat dieser Mensch vor mich zu erschießen?"
3.5 ★
Es ist eine Weile her, dass ich zuletzt einen klassisch Macho männlichen Cop Krimi gelesen habe, und dieser hier bedient alle bekannten tropes: ein alkoholabhängiger, Womanizer Detektive mit Aggressionsproblemen und fragwürdigen Ermittlungsmethoden, der am Ende der Held ist und die Frau bekommt.
Weder Handlung noch Stil sind auffallend herausragend, aber als solide Lektüre funktioniert das Buch. Irritiert hat mich allerdings die Entscheidung die Handlung in einer Perspektive des Jahr 2022 zu rahmen. Ich habe erwartet, dass dies eine relevante Rollen spielen wird, doch letztlich diente es nur dazu dem Leser am Ende mitzuteilen, was aus den Figuren wurde. Was im Grunde keine Auswirkung auf die Geschichte hatte.
Relevant bleibt hingegen das thematische Zentrum des Romans: Waffengewalt und -recht. Dieses Thema trägt weiterhin Gewicht, unabhängig von den ansonsten ehr überholten Genre-Konventionen, in die es eingebettet ist.
Andererseits stellen sich alle Leute in diesem Land, seit der Gründung der Vereinigten Staaten, immer dieselbe Frage - hat dieser Mensch vor mich zu erschießen?"
3.5 ★
Es ist eine Weile her, dass ich zuletzt einen klassisch Macho männlichen Cop Krimi gelesen habe, und dieser hier bedient alle bekannten tropes: ein alkoholabhängiger, Womanizer Detektive mit Aggressionsproblemen und fragwürdigen Ermittlungsmethoden, der am Ende der Held ist und die Frau bekommt.
Weder Handlung noch Stil sind auffallend herausragend, aber als solide Lektüre funktioniert das Buch. Irritiert hat mich allerdings die Entscheidung die Handlung in einer Perspektive des Jahr 2022 zu rahmen. Ich habe erwartet, dass dies eine relevante Rollen spielen wird, doch letztlich diente es nur dazu dem Leser am Ende mitzuteilen, was aus den Figuren wurde. Was im Grunde keine Auswirkung auf die Geschichte hatte.
Relevant bleibt hingegen das thematische Zentrum des Romans: Waffengewalt und -recht. Dieses Thema trägt weiterhin Gewicht, unabhängig von den ansonsten ehr überholten Genre-Konventionen, in die es eingebettet ist.