Same same but different
Zum Inhalt:
Ein norwegischer True-Crime Autor begibt sich in die Vereinigten Staaten, um dort für sein Buch zu recherchieren und gleichzeitig der Vergangenheit eines Verwandten nachzuforschen, der in die Vorgänge um Serienmorde im Jahr 2016 verwickelt war. Dabei versucht er sich in die Charaktere - Mörder, Opfer, Polizisten - einzudenken und deren Gefühle und Handlungen nachzuvollziehen.
Mein Eindruck:
Zwar verlegt der norwegische Autor Jo Nesbo seine Handlung nach Minnesota, bleibt aber für seine Hauptfigur dem üblichen Stil treu: Ein vom Schicksal gebeutelter Einzelkämpfer, der trotz seines nicht ansprechenden Aussehens und ruppiger Art viel Schlag bei der Damenwelt hat und fast im Alleingang sein Ziel erreicht. Ja, man kann durchaus der Ansicht sein, dass diese Konstellation dem Wunschdenken des Autors entspricht...
Nichtsdestotrotz ist die Geschichte spannend, gut durchdacht, mit vielen Wendungen versehen und sorgt dafür, dass man - wie auch einige Charaktere im Buch - zum Nachdenken darüber gebracht wird, was richtig und was falsch ist und ob es nicht ganz viel "dazwischen" gibt. Die vielfältigen (und meist negativen und/oder verzweifelten) Stimmungen gibt dabei der Sprecher David Nathan gekonnt wieder, so dass man mit den Figuren mitleidet. Brutalität steht zwar einige Male sehr im Vordergrund, besteht jedoch nie als Selbstzweck, sondern ist begründet, - ein weiterer Pluspunkt der Geschichte.
Und noch etwas macht Spaß (und fällt insbesondere dann auf, wenn man den Beginn nach Ende des Buches noch einmal liest): Schon am Anfang streut Nesbo viele kleine Puzzleteile aus, die erst im Nachhinein Sinn ergeben und in Gänze zu verstehen sind.
Mein Fazit:
Rundum gelungene Unterhaltung mit Tiefgang
Ein norwegischer True-Crime Autor begibt sich in die Vereinigten Staaten, um dort für sein Buch zu recherchieren und gleichzeitig der Vergangenheit eines Verwandten nachzuforschen, der in die Vorgänge um Serienmorde im Jahr 2016 verwickelt war. Dabei versucht er sich in die Charaktere - Mörder, Opfer, Polizisten - einzudenken und deren Gefühle und Handlungen nachzuvollziehen.
Mein Eindruck:
Zwar verlegt der norwegische Autor Jo Nesbo seine Handlung nach Minnesota, bleibt aber für seine Hauptfigur dem üblichen Stil treu: Ein vom Schicksal gebeutelter Einzelkämpfer, der trotz seines nicht ansprechenden Aussehens und ruppiger Art viel Schlag bei der Damenwelt hat und fast im Alleingang sein Ziel erreicht. Ja, man kann durchaus der Ansicht sein, dass diese Konstellation dem Wunschdenken des Autors entspricht...
Nichtsdestotrotz ist die Geschichte spannend, gut durchdacht, mit vielen Wendungen versehen und sorgt dafür, dass man - wie auch einige Charaktere im Buch - zum Nachdenken darüber gebracht wird, was richtig und was falsch ist und ob es nicht ganz viel "dazwischen" gibt. Die vielfältigen (und meist negativen und/oder verzweifelten) Stimmungen gibt dabei der Sprecher David Nathan gekonnt wieder, so dass man mit den Figuren mitleidet. Brutalität steht zwar einige Male sehr im Vordergrund, besteht jedoch nie als Selbstzweck, sondern ist begründet, - ein weiterer Pluspunkt der Geschichte.
Und noch etwas macht Spaß (und fällt insbesondere dann auf, wenn man den Beginn nach Ende des Buches noch einmal liest): Schon am Anfang streut Nesbo viele kleine Puzzleteile aus, die erst im Nachhinein Sinn ergeben und in Gänze zu verstehen sind.
Mein Fazit:
Rundum gelungene Unterhaltung mit Tiefgang