Starke Idee, langsames Tempo!
„Minnesota“ hat mich mit einer starken Grundidee und einer spürbaren Aktualität abgeholt. Die Handlung ist klug konstruiert und wirkt durchdacht, man merkt, dass hier nichts zufällig passiert. Trotzdem fiel es mir nicht immer leicht, dranzubleiben. Die zwei nebeneinander laufenden Handlungsstränge haben mich stellenweise eher verwirrt als neugierig gemacht, und durch die sehr ausführliche Erzählweise zog sich die Geschichte gerade am Anfang ganz schön in die Länge.
Es dauert ungewöhnlich lange, bis richtig Spannung aufkommt, was meine Geduld ein paar Mal auf die Probe gestellt hat. Wenn die Story dann aber Fahrt aufnimmt, entfaltet sie genau die Sogwirkung, die ich mir erhofft hatte. Insgesamt bleibt für mich ein positiver Eindruck: kein Buch zum schnellen Weglesen, aber eines, das mit Tiefe, Relevanz und einer starken Idee überzeugt – auch wenn der Weg dorthin etwas zäh ist.
Es dauert ungewöhnlich lange, bis richtig Spannung aufkommt, was meine Geduld ein paar Mal auf die Probe gestellt hat. Wenn die Story dann aber Fahrt aufnimmt, entfaltet sie genau die Sogwirkung, die ich mir erhofft hatte. Insgesamt bleibt für mich ein positiver Eindruck: kein Buch zum schnellen Weglesen, aber eines, das mit Tiefe, Relevanz und einer starken Idee überzeugt – auch wenn der Weg dorthin etwas zäh ist.