Zerbrochen
"Minnesota" von Jo Nesbø ist ein Krimi, der eine wichtige und spannende Geschichte erzählt. Eine Geschichte, die mir Tage nach dem Lesen immer noch im Kopf bleibt.
Die Protagonisten, Täter und auch Ermittler stehen mir klar und deutlich vor Augen, Personen, die Tiefe habe und gut ausgearbeitet sind.
Durch einen Erzähler bekommt die Geschichte eine Rahmenhandlung, von der aus sie in die Vergangenheit abtaucht.
Bob Oz ist der ermittelnde Detective, immer einen Schritt vor dem eigenen ausrasten entfernt. Er ist einsam, er ist traumatisiert, er hat sein eigenes Leben nicht im Griff und er hat auch gute Gründe dafür. Allerdings werden wir hier nicht ins Mitleid gezogen, da er nicht unbedingt als sympathisch dargestellt wird.
Mir gefällt, wie hier die Stadt gezeichnet wird, die Kritik an der Politik und die Folgen der Entscheidungen. Vieles hier ist nach wie vor aktuell und wird sozialkritisch beäugt.
Nesbø ist ein großartiger Erzähler und das stellt er hier wieder unter Beweis, die Geschichte beginnt langsam und entwickelt dann einen Sog, sogar die Grenzen von Gut und Böse werden hier mehr als gedehnt und verschoben, es sind die Grauzonen, die Ränder, die hier im Mittelpunkt stehen.
Ganz große Erzählkunst!
Die Protagonisten, Täter und auch Ermittler stehen mir klar und deutlich vor Augen, Personen, die Tiefe habe und gut ausgearbeitet sind.
Durch einen Erzähler bekommt die Geschichte eine Rahmenhandlung, von der aus sie in die Vergangenheit abtaucht.
Bob Oz ist der ermittelnde Detective, immer einen Schritt vor dem eigenen ausrasten entfernt. Er ist einsam, er ist traumatisiert, er hat sein eigenes Leben nicht im Griff und er hat auch gute Gründe dafür. Allerdings werden wir hier nicht ins Mitleid gezogen, da er nicht unbedingt als sympathisch dargestellt wird.
Mir gefällt, wie hier die Stadt gezeichnet wird, die Kritik an der Politik und die Folgen der Entscheidungen. Vieles hier ist nach wie vor aktuell und wird sozialkritisch beäugt.
Nesbø ist ein großartiger Erzähler und das stellt er hier wieder unter Beweis, die Geschichte beginnt langsam und entwickelt dann einen Sog, sogar die Grenzen von Gut und Böse werden hier mehr als gedehnt und verschoben, es sind die Grauzonen, die Ränder, die hier im Mittelpunkt stehen.
Ganz große Erzählkunst!