Anders als erwartet…
Mir gefällt das Cover von „Mirabellentage“ sehr gut, denn es bildet gestalterisch eine wunderbare Einheit mit dem Titel des Buches und ich mag die Darstellung der Früchte sehr.
Erzählt wird die Geschichte von Anna, die als Haushälterin für den Pfarrer des Ortes arbeitet. Als dieser verstirbt, stellen sich ihr plötzlich ganz unerwartete und neue Aufgaben und die Frage, wie sie ihr weiteres Leben verbringen möchte.
Auf „Mirabellentage“ habe ich mich sehr gefreut, denn ich wollte „Mühlensommer“ von der Autorin schon lange gerne lesen, bin aber irgendwie nie dazu gekommen. Doch an Hand der Buchbeschreibung hatte ich ehrlich gesagt eine andere Geschichte erwartet, als die, die ich im Buch vorgefunden habe und ich muss auch gestehen, dass einige Dinge leider nicht meinem Geschmack entsprechen.
Martina Bogdahn erzählt in flüssiger Sprache, so dass das Lesen mühelos ist und wirklich Spaß macht. Sehr gefallen hat mir zudem, dass die Hauptprotagonistin Anna aus der Ich-Perspektive erzählt, denn so hatte ich das Gefühl, dass ich ganz nah an sie heran kommen darf beim Lesen. Sehr ambivalent stehe ich jedoch teilweise der Erzählweise und vor allem dem Humor der Geschichte gegenüber. Dieser wirkt für mich in vielen Fällen leider nicht stimmig, sondern eher zu „gewollt“ oder aufgesetzt und teilweise auch wirklich deplatziert. Das hat der Geschichte für mein Empfinden leider wirklich geschadet, denn es zerstörte die eigentlich tolle Atmosphäre des Buches. Außerdem gab es auch humorig aufgearbeitete Szenen, die für mein Empfinden wirklich eher geschmack- und respektlos waren statt lustig.
Die Handlung spielt in einer Gegenwart der nicht allzu fernen Vergangenheit, sie schaut aber auch immer wieder auf Ereignisse und Begebenheiten zurück, die weiter zurück liegen. Mir hat diese Mischung grundsätzlich sehr gut gefallen, mit der Zeit häuften sich die Rückblicke jedoch immer mehr und störten damit - in meiner Empfindung – teilweise den Fluss der Geschichte. Andererseits habe ich als Leserin durch die Rückblenden auch wirklich viel über die Charaktere und das Ortsleben erfahren dürfen und das hat mir sehr gefallen.
An einigen Stellen der Geschichte habe ich mich über sehr weise Aussagen gefreut und Martina Bogdahn ist es auch immer mal wieder gelungen sehr tiefgründige Gespräche oder Szenen einzubauen, die mich erreichen konnten und die mir sehr gefallen haben. Auch die Haushälterin Anna mag ich sehr. Sie ist ein starker, aber auch zweifelnder und vielschichtiger Charakter, der mir wirklich gut gefallen hat.
Alles in allem muss ich leider sagen, dass diese Geschichte meine Erwartungen nicht erfüllen konnte und ich mit zwiegespaltenem Gefühl zurück bleibe. Für mich gibt es wirklich gut gelungene Elemente der Geschichte, aber eben auch leider Dinge, die meinem Geschmack überhaupt nicht entsprechen, weshalb ich leider nur 3 Sterne vergeben kann.
Erzählt wird die Geschichte von Anna, die als Haushälterin für den Pfarrer des Ortes arbeitet. Als dieser verstirbt, stellen sich ihr plötzlich ganz unerwartete und neue Aufgaben und die Frage, wie sie ihr weiteres Leben verbringen möchte.
Auf „Mirabellentage“ habe ich mich sehr gefreut, denn ich wollte „Mühlensommer“ von der Autorin schon lange gerne lesen, bin aber irgendwie nie dazu gekommen. Doch an Hand der Buchbeschreibung hatte ich ehrlich gesagt eine andere Geschichte erwartet, als die, die ich im Buch vorgefunden habe und ich muss auch gestehen, dass einige Dinge leider nicht meinem Geschmack entsprechen.
Martina Bogdahn erzählt in flüssiger Sprache, so dass das Lesen mühelos ist und wirklich Spaß macht. Sehr gefallen hat mir zudem, dass die Hauptprotagonistin Anna aus der Ich-Perspektive erzählt, denn so hatte ich das Gefühl, dass ich ganz nah an sie heran kommen darf beim Lesen. Sehr ambivalent stehe ich jedoch teilweise der Erzählweise und vor allem dem Humor der Geschichte gegenüber. Dieser wirkt für mich in vielen Fällen leider nicht stimmig, sondern eher zu „gewollt“ oder aufgesetzt und teilweise auch wirklich deplatziert. Das hat der Geschichte für mein Empfinden leider wirklich geschadet, denn es zerstörte die eigentlich tolle Atmosphäre des Buches. Außerdem gab es auch humorig aufgearbeitete Szenen, die für mein Empfinden wirklich eher geschmack- und respektlos waren statt lustig.
Die Handlung spielt in einer Gegenwart der nicht allzu fernen Vergangenheit, sie schaut aber auch immer wieder auf Ereignisse und Begebenheiten zurück, die weiter zurück liegen. Mir hat diese Mischung grundsätzlich sehr gut gefallen, mit der Zeit häuften sich die Rückblicke jedoch immer mehr und störten damit - in meiner Empfindung – teilweise den Fluss der Geschichte. Andererseits habe ich als Leserin durch die Rückblenden auch wirklich viel über die Charaktere und das Ortsleben erfahren dürfen und das hat mir sehr gefallen.
An einigen Stellen der Geschichte habe ich mich über sehr weise Aussagen gefreut und Martina Bogdahn ist es auch immer mal wieder gelungen sehr tiefgründige Gespräche oder Szenen einzubauen, die mich erreichen konnten und die mir sehr gefallen haben. Auch die Haushälterin Anna mag ich sehr. Sie ist ein starker, aber auch zweifelnder und vielschichtiger Charakter, der mir wirklich gut gefallen hat.
Alles in allem muss ich leider sagen, dass diese Geschichte meine Erwartungen nicht erfüllen konnte und ich mit zwiegespaltenem Gefühl zurück bleibe. Für mich gibt es wirklich gut gelungene Elemente der Geschichte, aber eben auch leider Dinge, die meinem Geschmack überhaupt nicht entsprechen, weshalb ich leider nur 3 Sterne vergeben kann.