Aneinanderreihung lustiger Anekdoten
Nachdem "Mühlensommer" mir super gefiel, war "Mirabellentage" einfach enttäuschend. Von der wunderbar romantischen Landidylle war schon noch was zu spüren, aber es kam nicht an ihr erstes Werk ran. Wahrscheinlich hat jemand Frau Bogdahn gesagt sie solle doch mal witzige Anekdoten einfließen lassen. Und genau so las es sich, wie eine Aneinanderreihung witziger Anekdoten. Diese waren aber nicht witzig sondern platt. So hiess die Haushälterin des Pfarrers, um die es in dem Buch geht Anna Nass (Ananas!) Kneipen statt kneippen wurde verstanden, Asche eines Toten in Mehlbox für einen Kuchen genommen, italienische Kochrezepte gepredigt usw. Alles in allem erinnert Anna Nass mit ihren Dorfgeschichten mich an die Bücher von Renate Bergmann. Am besten gefällt mir das Cover des Buches, um wenigstens etwas positives zu sagen.