Das Dorfleben
Der Ortspfarrer Josef ist tot, er starb plötzlich und unerwartet, Mitten in der Nacht verließ er die Welt. Seine Haushälterin Anna hat keine Zeit zum Trauern, vieles muss organisiert werden und ein neuer Pfarrer ist bereits auf dem Weg. Dazu muss die Asche von Josef unbemerkt aus dem Ort geschmuggelt werden, schließlich wollte dieser eine Beerdigung am Meer. Seine Haushälterin versprach ihm eine Seebestattung, aber wie die Reise zu bewerkstelligen ist mit ihrem Mofa, das weiß sie noch nicht. Wie gut, dass in der Garage der Mercedes des Pfarrers steht, allerdings sind die Fahrstunden Jahrzehnte her und Gelegenheit zum Fahren gab es seither nicht. Es folgen Reisevorbereitungen, die - genauso wie die Fahrt - unterbrochen werden von Erinnerungen und Anekdoten, das Dorf und seine Menschen betreffend.
»Er war ja gerade mal siebenundfünfzig. Außerdem hat er in letzter Zeit sogar ab und an Sport gemacht, also, wenn man Spazierengehen mit Skistöcken so nennen will.« (Seite 24)
Vor einer Weile konnte mich die Autorin mit ihrem Debütroman »Mühlensommer« restlos begeistern, nun war ich sehr gespannt auf das Nachfolgewerk. Auch im vorliegenden Buch gibt es Zeitsprünge, die Erinnerungen an vergangene Zeiten nehmen viel Raum ein, dazu kommt ein Humor, der die Geschichte auflockert. Tatsächlich habe ich letzteres nicht erwartet, bin nämlich kein Fan von lustigen Büchern. Dennoch kann ich sagen, dass ich angenehm überrascht darüber bin, wie gut der Humor zur Geschichte passte. Eine Erzählung über das Dorfleben, die Menschen, Freundschaft und dass man seine Träume ausleben soll. Ich empfehle Taschentücher, da man Tränen lachen wird. Viel Spaß dabei!
»Er war ja gerade mal siebenundfünfzig. Außerdem hat er in letzter Zeit sogar ab und an Sport gemacht, also, wenn man Spazierengehen mit Skistöcken so nennen will.« (Seite 24)
Vor einer Weile konnte mich die Autorin mit ihrem Debütroman »Mühlensommer« restlos begeistern, nun war ich sehr gespannt auf das Nachfolgewerk. Auch im vorliegenden Buch gibt es Zeitsprünge, die Erinnerungen an vergangene Zeiten nehmen viel Raum ein, dazu kommt ein Humor, der die Geschichte auflockert. Tatsächlich habe ich letzteres nicht erwartet, bin nämlich kein Fan von lustigen Büchern. Dennoch kann ich sagen, dass ich angenehm überrascht darüber bin, wie gut der Humor zur Geschichte passte. Eine Erzählung über das Dorfleben, die Menschen, Freundschaft und dass man seine Träume ausleben soll. Ich empfehle Taschentücher, da man Tränen lachen wird. Viel Spaß dabei!