Der Baum des Lebens
Das ist für Anna, ihres Zeichens Haushälterin im katholischen Pfarrhaus im bayrischen Blumfeld eindeutig der Mirabellenbaum im hauseigenen Garten, dessen Früchte jedes Jahr von den - selbstverständlich katholischen - Pfadfindern geerntet und von ihr nach einem alten Spezialrezept zu Marmelade eingekocht werden. Dazu gibt es eine eigene Geschichte, wie zu so vielem in diesem Roman, vor allem aber zu den Menschen, den Bewohnern des kleinen Ortes.
Diese werden wie alles in diesem Buch aus Annas Perspektive liebevoll, aber vor allem sehr witzig erzählt - zumindest bis ungefähr zur Hälfte. Dann scheint Anna - oder auch die Autorin Bogdahn - ihr Pulver so allmählich verschossen zu haben und es wird ein wenig anstrengend und für mich nicht immer nachvollziehbar.
Bevor man sich für diese Lektüre entscheidet, sollte man sich im klaren sein, dass es vor allem um die Vergangenheit geht, die Gegenwart wird - obwohl auch oder sogar ganz besonders interessant) recht schnell abgehakt.
Ein kurzweiliger Roman, der sein inhaltliches Versprechen (und auch den Witz) vom Start leider nicht vollumfänglich halten konnte.
Diese werden wie alles in diesem Buch aus Annas Perspektive liebevoll, aber vor allem sehr witzig erzählt - zumindest bis ungefähr zur Hälfte. Dann scheint Anna - oder auch die Autorin Bogdahn - ihr Pulver so allmählich verschossen zu haben und es wird ein wenig anstrengend und für mich nicht immer nachvollziehbar.
Bevor man sich für diese Lektüre entscheidet, sollte man sich im klaren sein, dass es vor allem um die Vergangenheit geht, die Gegenwart wird - obwohl auch oder sogar ganz besonders interessant) recht schnell abgehakt.
Ein kurzweiliger Roman, der sein inhaltliches Versprechen (und auch den Witz) vom Start leider nicht vollumfänglich halten konnte.