Ein stiller Roman

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
herzchentante Avatar

Von

Das Buch habe ich pünktlich zur Mirabellenblüte gelesen. Die Mirabellen ziehen sich durch das ganze Buch wie ein roter Faden. Ich mochte den Wechsel aus ernsten und lustigen Passagen - sowie die eingefügten Rückblenden auf zurückliegende Ereignisse und Begebenheiten sehr. Nur der Haupterzählstrang wurde dadurch ein wenig ausgebremst. Das Ende wurde meiner Meinung nach zu kurz abgehandelt.

Der Schreibstil ist sehr bildlich und es werden verschiedene Themen wie Neuanfang, Loslassen, Abschied und Zugehörigkeit behandelt. Besonders Anna habe ich sehr ins Herz geschlossen. Sie ist "der Kleber für diese Gemeinde", um es mit den Worten der Autorin zu sagen. "Schweigend laufen wir ein paar Schritte nebeneinanderher, und ich merke, wie gut es tut, Blumfeld durch fremde Augen zu sehen." Ich denke dadurch kann man sein eigenes Umfeld wieder schätzen lernen.