Klamauk
Annas Leben wird komplett auf den Kopf gestellt, als der Pfarrer Josef, dessen Haushälterin und Vertraute sie war, plötzlich stirbt. Für sie beginnt ein völlig neues Leben und sie muss sich auch noch um Josefs Beerdigung kümmern. Dabei hatte sich Anna in ihrem Leben und ihren Routinen so gut eingerichtet. Doch Josef hat auch nach seinem Ableben noch einen wichtigen Einfluss auf Anna und zeigt ihr, dass es auch ein Leben außerhalb des kleinen Dorfes gibt.
Martina Bogdahn schreibt in „Mirabellentage“ über ein kleines Dorf in Bayern, das dortige Leben und die Schicksale der Einwohnerinnen und Einwohner.
Grundsätzlich fand ich die Kurzbeschreibung und Idee des Romans sehr ansprechend. Anfänglich haben mir auch die Kombination aus ernsten Themen und Humor sowie die Rückblicke in die Vergangenheit gut gefallen. Leider kippt das Gleichgewicht relativ schnell und man hat den Eindruck, dass die Autorin eine witzige Anekdote an die andere reiht - etwas viel Klamauk. Damit verbunden ist dann leider auch, dass die Autorin mit vielen Klischees arbeitet. So werden die Dorfbewohnerinnen und -Bewohner an mehreren Stellen als eher dümmlich dargestellt. Und irgendwann sind dann auch die Rückblicke zu viel des Guten.
Insgesamt war der Roman eher eine Aneinanderreihung übertriebener Anekdoten. Es wurden viele Themen angeschnitten, die nicht wirklich relevant waren oder dann doch nicht auserzählt wurden. Manche Handlungsstränge fand ich auch im Gesamtkontext unpassend. So wirkt die Geschichte auf mich eher unfertig.
Das einzige, was mich einigermaßen bei der Stange gehalten hat war der Schreibstil der Autorin. Es gelingt ihr sehr gut, leicht und eingängig zu erzählen. Die Stimmung und Atmosphäre werden total gut vermittelt.
Leider war es das dann aber auch schon, was mir positives zum Buch einfällt. Ich war ehrlich gesagt erleichtert, als ich damit fertig war.
Martina Bogdahn schreibt in „Mirabellentage“ über ein kleines Dorf in Bayern, das dortige Leben und die Schicksale der Einwohnerinnen und Einwohner.
Grundsätzlich fand ich die Kurzbeschreibung und Idee des Romans sehr ansprechend. Anfänglich haben mir auch die Kombination aus ernsten Themen und Humor sowie die Rückblicke in die Vergangenheit gut gefallen. Leider kippt das Gleichgewicht relativ schnell und man hat den Eindruck, dass die Autorin eine witzige Anekdote an die andere reiht - etwas viel Klamauk. Damit verbunden ist dann leider auch, dass die Autorin mit vielen Klischees arbeitet. So werden die Dorfbewohnerinnen und -Bewohner an mehreren Stellen als eher dümmlich dargestellt. Und irgendwann sind dann auch die Rückblicke zu viel des Guten.
Insgesamt war der Roman eher eine Aneinanderreihung übertriebener Anekdoten. Es wurden viele Themen angeschnitten, die nicht wirklich relevant waren oder dann doch nicht auserzählt wurden. Manche Handlungsstränge fand ich auch im Gesamtkontext unpassend. So wirkt die Geschichte auf mich eher unfertig.
Das einzige, was mich einigermaßen bei der Stange gehalten hat war der Schreibstil der Autorin. Es gelingt ihr sehr gut, leicht und eingängig zu erzählen. Die Stimmung und Atmosphäre werden total gut vermittelt.
Leider war es das dann aber auch schon, was mir positives zum Buch einfällt. Ich war ehrlich gesagt erleichtert, als ich damit fertig war.