Leichte Unterhaltung
Ich kenne Martina Bogdahns ersten Roman "Mühlensommer" nicht und bin daher ohne große Erwartungen an dieses Buch heran gegangen.
Die Geschichte spielt in einem kleinen Ort in Bayern. Anna, Mitte 50, ist seit vielen Jahren Haushälterin des Pfarrers Josef. Sie hat ihr gesamtes Leben dieser Aufgabe und der Gemeinde gewidmet. Als Josef überraschend stirbt, wird Anna nicht nur mit seinem unkonventionellen Bestattungswunsch konfrontiert. Sie muss auch dem neuen jungen Pfarrer Fridtjof beim Eingewöhnen helfen. Und sie muss sich darüber klar werden, wie es für sie weitergehen soll.
Die Eckdaten des Romans liessen auf eine stimmungsvolle Geschichte mit tieferen Gedanken hoffen. Atmosphärisch waren die Beschreibungen des Dorflebens und der Natur durchaus. Doch die Erzählung blieb im Seichten hängen. In der Gegenwart passierte lange Zeit nur Alltägliches. Dafür erinnerte Anna sich an vergangene Episoden im Dorf bis zurück in ihre Jugend. Diese Histörchen waren anfangs noch ganz amüsant, wurden aber mit der Zeit immer platter und trugen oft auch nichts Erhellendes zu der aktuellen Situation bei. Sie verlangsamten und zerfaserten den ohnehin stockenden Erzählfluss noch zusätzlich. Am Ende wurde alles ganz schnell aufgelöst. Komplexere Gedanken zu dem Thema "Bruch in der Lebensmitte" oder "Neuanfang" habe ich gänzlich vermisst.
Mein Fazit: Eine sehr leichte und trotzdem zähe Lektüre.
Die Geschichte spielt in einem kleinen Ort in Bayern. Anna, Mitte 50, ist seit vielen Jahren Haushälterin des Pfarrers Josef. Sie hat ihr gesamtes Leben dieser Aufgabe und der Gemeinde gewidmet. Als Josef überraschend stirbt, wird Anna nicht nur mit seinem unkonventionellen Bestattungswunsch konfrontiert. Sie muss auch dem neuen jungen Pfarrer Fridtjof beim Eingewöhnen helfen. Und sie muss sich darüber klar werden, wie es für sie weitergehen soll.
Die Eckdaten des Romans liessen auf eine stimmungsvolle Geschichte mit tieferen Gedanken hoffen. Atmosphärisch waren die Beschreibungen des Dorflebens und der Natur durchaus. Doch die Erzählung blieb im Seichten hängen. In der Gegenwart passierte lange Zeit nur Alltägliches. Dafür erinnerte Anna sich an vergangene Episoden im Dorf bis zurück in ihre Jugend. Diese Histörchen waren anfangs noch ganz amüsant, wurden aber mit der Zeit immer platter und trugen oft auch nichts Erhellendes zu der aktuellen Situation bei. Sie verlangsamten und zerfaserten den ohnehin stockenden Erzählfluss noch zusätzlich. Am Ende wurde alles ganz schnell aufgelöst. Komplexere Gedanken zu dem Thema "Bruch in der Lebensmitte" oder "Neuanfang" habe ich gänzlich vermisst.
Mein Fazit: Eine sehr leichte und trotzdem zähe Lektüre.