Leider nicht mein Roman
Ach, was fand ich den „Mühlensommer“ von Martina Bogdahn wunderbar: Eine schöne Zeitreise, liebevoll nostalgisch und warmherzig erzählt.
Entsprechend habe ich mich auf die „Mirabellentage“ gefreut. Leider muss ich zugeben, dass mich dieser Roman nicht im gleichen Maße erreicht hat. An sich ist es eine interessante Erzählung, wenn Anna Nass, die Haushälterin des soeben verstorbenen Pfarrers, mit der abrupt eingetretenen neuen Situation zurechtkommen muss. Dabei erinnert sie sich immer wieder an Begebenheiten aus der Vergangenheit. Leider lassen diese wirklich ständigen Unterbrechungen einfach keinen Lesefluss zu. Die Handlung in der Gegenwartsebene kann sich nicht entfalten, sondern besteht nur aus Versatzstücken zwischen den Erinnerungen.
Hinzu kommt der Charakter der Erzählung an sich. Ich habe mich beim Lesen ständig an die alte Ludwig-Thoma-Sammlung im Bücherregal meines Vaters erinnert mit handfesten Charakteren, Bauernschläue und volkstümlichem Humor. Mich hat der Humor in den Mirabellentagen leider an keiner Stelle erreicht und damit konnte ich auch mit der gesamten Geschichte nicht wirklich warm werden. Der Handlungsstrang in der Gegenwart mit Anna und dem neuen friesischen Pfarrer hätte viel Potenzial gehabt, das aber durch die ständigen Unterbrechungen gestört wurde und zum anderen auch sehr vorhersehbar war.
Mich konnte dieser Roman leider nicht erreichen. Vermutlich hätte er der Generation meiner Eltern gut gefallen, aber zu mir passte er leider nicht.
Entsprechend habe ich mich auf die „Mirabellentage“ gefreut. Leider muss ich zugeben, dass mich dieser Roman nicht im gleichen Maße erreicht hat. An sich ist es eine interessante Erzählung, wenn Anna Nass, die Haushälterin des soeben verstorbenen Pfarrers, mit der abrupt eingetretenen neuen Situation zurechtkommen muss. Dabei erinnert sie sich immer wieder an Begebenheiten aus der Vergangenheit. Leider lassen diese wirklich ständigen Unterbrechungen einfach keinen Lesefluss zu. Die Handlung in der Gegenwartsebene kann sich nicht entfalten, sondern besteht nur aus Versatzstücken zwischen den Erinnerungen.
Hinzu kommt der Charakter der Erzählung an sich. Ich habe mich beim Lesen ständig an die alte Ludwig-Thoma-Sammlung im Bücherregal meines Vaters erinnert mit handfesten Charakteren, Bauernschläue und volkstümlichem Humor. Mich hat der Humor in den Mirabellentagen leider an keiner Stelle erreicht und damit konnte ich auch mit der gesamten Geschichte nicht wirklich warm werden. Der Handlungsstrang in der Gegenwart mit Anna und dem neuen friesischen Pfarrer hätte viel Potenzial gehabt, das aber durch die ständigen Unterbrechungen gestört wurde und zum anderen auch sehr vorhersehbar war.
Mich konnte dieser Roman leider nicht erreichen. Vermutlich hätte er der Generation meiner Eltern gut gefallen, aber zu mir passte er leider nicht.