Marmelade oder Meer?
Als ich die Ankündigung für diesen Roman, mit seinem wunderschönen Cover entdeckte war ich überrascht. Es überraschte mich, dass mich das Thema des Romans sofort angesprochen hat. Eigentlich bin ich eher in anderen Genres unterwegs. Zufällig fiel mir eine Leseprobe in die Hände, diese hat mich dann wirklich überzeugt, dieses Buch muss gelesen werden.
Zum Inhalt kurz: Anna lebt in Blumenfeld und ist die Haushälterin des Ortspfarrers Josef. Als dieser plötzlich stirbt gerät ihre wohlgeordnete Welt ins Wanken. Was wird jetzt aus ihr? Bevor sie sich weiter Gedanken über diese Frage machen kann, muss noch die Beerdigung organisiert werden, der neue Pfarrer in Empfang genommen werden und dann soll auch noch die Asche von Josef ans Meer. Für die Fahrt ans Meer nimmt Anna Fahrstunden bei ihrem ehemaligen Fahrlehrer und Schwarm Herrn Tanner. Gemeinsam erkunden sie die Gegend rund im Blumenfeld und erinnern sich an ein fast vergessenes Leben. Doch je näher der Aufbruch ans Meer rückt, desto drängender werden Annas Fragen nach dem danach.
Die Autorin hat einen sehr klaren, eindrücklichen und unglaublich bildhaften Erzählstil. Der Roman liest sich sehr flüssig und besticht mit einer schnörkellosen Sprache und Leichtigkeit. Die Beschreibungen der Orte, der Figuren im Roman und ganz besonders die Gerüche verschiedenster Dinge, wie der Duft der Mirabellen, die salzige Luft am Meer und noch viele mehr sind sehr greif- und fühlbar. Fast so, als könnte man das alles wirklich riechen oder sogar schmecken.
Die Figuren welche im Verlauf des Romans in Erscheinung treten sind mal skurril, witzig, unsympathisch, herzerwärmend oder einfach liebenswert. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Anna erzählt und entblättert sich über viele kleine Geschichten und Erlebnisse aus Annas Leben. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich mit diesem Roman eine kleine Achterbahn erlebt habe, von ich bin begeistert bis zu ich kann nicht weiterlesen war irgendwie alles dabei. Es gab einige Moment wo mir die zahlreichen Nebenfiguren sympathischer waren als die Hauptfigur. Warum ich das so empfunden habe, kann ich nicht sagen, denn Anna ist ein durch und durch guter und liebenswerter Mensch. Vielleicht war sie mir manchmal einfach zu gut und perfekt. Wen ich gleich ins Herz geschlossen habe, waren Fridtjof und Helga, die beiden sind einfach so authentisch und liebenswert! Meine Lieblingsstellen im Buch sind der Kneipp-Ausflug und das Ende des Buches. Möglicherweise gab es auch ein oder zwei Tränen, dass der Roman schon zu Ende ist und ich Abschied von den Figuren nehmen muss. Richtig klasse fand ich den Epilog. Betonen möchte ich noch, dass es sich hier nicht nur um einen oberflächlichen Gute-Laune Roman handelt. Annas Geschichte hat Tiefgang und regt zum Nachdenken und Nachfühlen an.
Mein Fazit: das Buch ist sehr lesenswert! Ich hatte schöne, fröhliche aber auch nachdenkliche Lesestunden. An Anna, Blumenfeld und all die anderen Figuren denke ich mit Freude und Melancholie zurück. Und wer weiß, eines Tages koche ich vielleicht auch Mirabellenmarmelade!
Zum Inhalt kurz: Anna lebt in Blumenfeld und ist die Haushälterin des Ortspfarrers Josef. Als dieser plötzlich stirbt gerät ihre wohlgeordnete Welt ins Wanken. Was wird jetzt aus ihr? Bevor sie sich weiter Gedanken über diese Frage machen kann, muss noch die Beerdigung organisiert werden, der neue Pfarrer in Empfang genommen werden und dann soll auch noch die Asche von Josef ans Meer. Für die Fahrt ans Meer nimmt Anna Fahrstunden bei ihrem ehemaligen Fahrlehrer und Schwarm Herrn Tanner. Gemeinsam erkunden sie die Gegend rund im Blumenfeld und erinnern sich an ein fast vergessenes Leben. Doch je näher der Aufbruch ans Meer rückt, desto drängender werden Annas Fragen nach dem danach.
Die Autorin hat einen sehr klaren, eindrücklichen und unglaublich bildhaften Erzählstil. Der Roman liest sich sehr flüssig und besticht mit einer schnörkellosen Sprache und Leichtigkeit. Die Beschreibungen der Orte, der Figuren im Roman und ganz besonders die Gerüche verschiedenster Dinge, wie der Duft der Mirabellen, die salzige Luft am Meer und noch viele mehr sind sehr greif- und fühlbar. Fast so, als könnte man das alles wirklich riechen oder sogar schmecken.
Die Figuren welche im Verlauf des Romans in Erscheinung treten sind mal skurril, witzig, unsympathisch, herzerwärmend oder einfach liebenswert. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Anna erzählt und entblättert sich über viele kleine Geschichten und Erlebnisse aus Annas Leben. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich mit diesem Roman eine kleine Achterbahn erlebt habe, von ich bin begeistert bis zu ich kann nicht weiterlesen war irgendwie alles dabei. Es gab einige Moment wo mir die zahlreichen Nebenfiguren sympathischer waren als die Hauptfigur. Warum ich das so empfunden habe, kann ich nicht sagen, denn Anna ist ein durch und durch guter und liebenswerter Mensch. Vielleicht war sie mir manchmal einfach zu gut und perfekt. Wen ich gleich ins Herz geschlossen habe, waren Fridtjof und Helga, die beiden sind einfach so authentisch und liebenswert! Meine Lieblingsstellen im Buch sind der Kneipp-Ausflug und das Ende des Buches. Möglicherweise gab es auch ein oder zwei Tränen, dass der Roman schon zu Ende ist und ich Abschied von den Figuren nehmen muss. Richtig klasse fand ich den Epilog. Betonen möchte ich noch, dass es sich hier nicht nur um einen oberflächlichen Gute-Laune Roman handelt. Annas Geschichte hat Tiefgang und regt zum Nachdenken und Nachfühlen an.
Mein Fazit: das Buch ist sehr lesenswert! Ich hatte schöne, fröhliche aber auch nachdenkliche Lesestunden. An Anna, Blumenfeld und all die anderen Figuren denke ich mit Freude und Melancholie zurück. Und wer weiß, eines Tages koche ich vielleicht auch Mirabellenmarmelade!