Mit Witz und Feingefühl geschrieben
Mirabellentage von Martina Bogdahn ist ein Roman, der sich anfühlt wie ein langes, vertrautes Gespräch mit einer guten Freundin an einem sonnigen Nachmittag, bei duftendem Kaffee und einem köstlichen Stück Kuchen.
Schon nach wenigen Seiten schafft es die Autorin, eine ländliche Idylle entstehen zu lassen, die nicht kitschig wirkt, sondern lebendig und ehrlich. Gerade diese Naturbeschreibungen haben mir besonders gut gefallen. Sie geben der Geschichte von Beginn an eine ruhige, entschleunigende Atmosphäre.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Anna, die Haushälterin des Pfarrers Josef, der gerade erst viel zu früh verstorben ist. Dabei war er nicht nur ihr Arbeitgeber, sondern auch ein enger und guter Freund, dem sie einen letzten Wunsch erfüllen soll, der sie allerdings vor einige kleine Herausforderungen stellt und die Frage aufwirft, wann eigentlich der richtige Moment ist, mutig zu sein. Bevor sie auch nur richtig durchatmen kann, steht außerdem schon sein Nachfolger Fridtjof vor der Tür. Bei all diesen Ereignissen begleite ich Anna als Leserin und genieße es, an ihren Gedanken, Erinnerungen und Erlebnissen, durchzogen von humorvollen, aber auch nachdenklichen Anekdoten, teilzuhaben.
Die Figuren in Mirabellentage wirken durchweg authentisch und greifbar. Man begegnet ihnen nicht wie Romanfiguren, sondern wie echten Menschen, vielleicht sogar wie Nachbarn. Besonders durch Annas Erzählungen entsteht ein lebendiges Bild des Lebens in Blumfeld, das von Gemeinschaft, Eigenheiten und kleinen Geschichten geprägt ist. Gerade diese Nähe macht die Figuren so sympathisch.
Der Schreibstil ist angenehm locker und amüsant, ohne dabei die ernsteren Töne zu verlieren. Diese Mischung gelingt der Autorin bemerkenswert gut, so habe ich geschmunzelt, inne gehalten und mich selbst in manchen Gedanken wiedererkannt.
Mit ihrer freundlichen, offenen Art wirkt Anna inspirierend und ihre Erkenntnis, dass Freiheit nichts Fernes oder Spektakuläres sein muss, sondern oft in den kleinen, mutigen Schritten des eigenen Weges liegt, klingt noch lange nach. Ein warmherziger Roman, der mit viel Witz und Weisheit zeigt, wie viel Tiefe in einem scheinbar einfachen Leben stecken kann.
Schon nach wenigen Seiten schafft es die Autorin, eine ländliche Idylle entstehen zu lassen, die nicht kitschig wirkt, sondern lebendig und ehrlich. Gerade diese Naturbeschreibungen haben mir besonders gut gefallen. Sie geben der Geschichte von Beginn an eine ruhige, entschleunigende Atmosphäre.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Anna, die Haushälterin des Pfarrers Josef, der gerade erst viel zu früh verstorben ist. Dabei war er nicht nur ihr Arbeitgeber, sondern auch ein enger und guter Freund, dem sie einen letzten Wunsch erfüllen soll, der sie allerdings vor einige kleine Herausforderungen stellt und die Frage aufwirft, wann eigentlich der richtige Moment ist, mutig zu sein. Bevor sie auch nur richtig durchatmen kann, steht außerdem schon sein Nachfolger Fridtjof vor der Tür. Bei all diesen Ereignissen begleite ich Anna als Leserin und genieße es, an ihren Gedanken, Erinnerungen und Erlebnissen, durchzogen von humorvollen, aber auch nachdenklichen Anekdoten, teilzuhaben.
Die Figuren in Mirabellentage wirken durchweg authentisch und greifbar. Man begegnet ihnen nicht wie Romanfiguren, sondern wie echten Menschen, vielleicht sogar wie Nachbarn. Besonders durch Annas Erzählungen entsteht ein lebendiges Bild des Lebens in Blumfeld, das von Gemeinschaft, Eigenheiten und kleinen Geschichten geprägt ist. Gerade diese Nähe macht die Figuren so sympathisch.
Der Schreibstil ist angenehm locker und amüsant, ohne dabei die ernsteren Töne zu verlieren. Diese Mischung gelingt der Autorin bemerkenswert gut, so habe ich geschmunzelt, inne gehalten und mich selbst in manchen Gedanken wiedererkannt.
Mit ihrer freundlichen, offenen Art wirkt Anna inspirierend und ihre Erkenntnis, dass Freiheit nichts Fernes oder Spektakuläres sein muss, sondern oft in den kleinen, mutigen Schritten des eigenen Weges liegt, klingt noch lange nach. Ein warmherziger Roman, der mit viel Witz und Weisheit zeigt, wie viel Tiefe in einem scheinbar einfachen Leben stecken kann.