Pfarrhaushälterin Anna ist mutig
Es war mein erster Roman von Martina Bogdahn. Ich hatte "Mühlensommer", den Vorgänger schon in den Händen, habe ihn aber wieder zurück gelegt. Nun werde ich diesen demnächst auch lesen. Fest vorgenommen, doch eilt es nicht.
Normalerweise bin ich kein Fan von Kleinstadt-, Dorfromanen - einer idyllischen Welt. Auch der Klappentext ist hier für mich kein Köder gewesen, fühl mich dafür noch zu jung. Es ist der Autorenname, die Empfehlung von Lesern mit ähnlichem Buchgeschmack, der mich zum Buch greifen lässt. Das Buchcover gefällt mir.
Mirabellentage" lässt sich sehr gut lesen und ich geriet schnell in einen Lesesog. An einem sehr heissen Sommertag habe ich das Buch einfach mal so weggelesen und fühlte mich gut. Mehr will man manchmal nicht, als gut unterhalten zu werden durch Hineinsinken in eine Geschichte.
Einiges ist vorhersehbar in der Handlung, was mich nicht stört. In Rückblenden liest man von früher. Es sind kleine Episoden, die mich schmunzeln ließen. Manche unglaubwürdig, weil ich nicht glauben möchte, dass das vom Pfarrer vorgelesene italienische Minestronerezept als Predigt anerkannt wird. Andere, wie am Altar Fahrradhelm tragende Ministranten, als Schutz vor Weihrauchstürzen oder großes Gänseessen im August, weil Gans Ohrring verschluckt hat.
Martina Bogdahn kann gut erzählen. Mal sehen, ob sie dem dörflichen Erzählumfeld kunftig treu bleibt.
Normalerweise bin ich kein Fan von Kleinstadt-, Dorfromanen - einer idyllischen Welt. Auch der Klappentext ist hier für mich kein Köder gewesen, fühl mich dafür noch zu jung. Es ist der Autorenname, die Empfehlung von Lesern mit ähnlichem Buchgeschmack, der mich zum Buch greifen lässt. Das Buchcover gefällt mir.
Mirabellentage" lässt sich sehr gut lesen und ich geriet schnell in einen Lesesog. An einem sehr heissen Sommertag habe ich das Buch einfach mal so weggelesen und fühlte mich gut. Mehr will man manchmal nicht, als gut unterhalten zu werden durch Hineinsinken in eine Geschichte.
Einiges ist vorhersehbar in der Handlung, was mich nicht stört. In Rückblenden liest man von früher. Es sind kleine Episoden, die mich schmunzeln ließen. Manche unglaubwürdig, weil ich nicht glauben möchte, dass das vom Pfarrer vorgelesene italienische Minestronerezept als Predigt anerkannt wird. Andere, wie am Altar Fahrradhelm tragende Ministranten, als Schutz vor Weihrauchstürzen oder großes Gänseessen im August, weil Gans Ohrring verschluckt hat.
Martina Bogdahn kann gut erzählen. Mal sehen, ob sie dem dörflichen Erzählumfeld kunftig treu bleibt.